BISSEL „In Züchterkreisen sind Sie seit langem als Top-Betrieb bekannt.“ Mit diesen Worten würdigte Niedersachsens Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen im Rahmen einer Feierstunde am Sonnabend in Bissel den Schweinezuchtbetrieb von Enno Seeger. Für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Tierzucht verlieh Ehlen auf Vorschlag von Kammerpräsident Fritz Stegen dem Unternehmen den Niedersächsischen Staatsehrenpreis. Nicht nur die hervorragende Qualität der Zucht, sondern auch Seegers ehrenamtliches Engagement seien für die Wahl ausschlaggebend gewesen, betonte Ehlen.

In seiner Laudatio würdigte der Minister die Aufbauarbeit von Seegers Großvater Karl, der 1930 den Betrieb in der damaligen Heide angesiedelt hat. Reiner und Marlene Seeger übernahmen 1970 das Unternehmen und führten die Sauenzucht und die Eberproduktion fort. Ihr Sohn Enno Seeger absolvierte 1994 seine Meisterprüfung und übernahm vor zwei Jahren den Hof mit etwa 105 Hektar Ackerland. Rechtzeitig habe der inzwischen verstorbene Reiner Seeger seinen Sohn eingewiesen. „Vater-Sohn-Betriebe sind unschlagbar“, bemerkte Ehlen. Heute erfahre Enno Seeger unter anderem Unterstützung von Ehefrau Sigrid Meyer-Seeger und den Söhnen Jonah (5 Jahre) und Luick (2).

Bereits in den 70er Jahren wurden im Betrieb Seeger mit Sauen der „Deutschen Landrasse“ Eber gezüchtet. Heute werden in Bissel 140 Sauen inklusive der kompletten Nachzucht gehalten. Der Tierbestand setze sich aus 20 „Pietrain“-Sauen, die für eine Zucht von Ebern genutzt werden, und etwa 115 Edelschwein-Sauen, die für die Erzeugung von Kreuzungsjungsauen – den so genannten „Lila-Hybridsauen“ – verwendet werden. Gerade mit der „Pietrain“-Zucht habe sich Seeger einen Namen weit über die Landesgrenzen hinaus gemacht, betonte der Minister. Die Liste die Preise für Zuchterfolge sei lang.

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Natürlich ließ es sich Seeger nicht nehmen, dem Minister und zahlreichen Ehrengästen – darunter Kammerpräsident Stegen, Dr. Helmut Neufeldt von der Niedersächsischen Erzeugergemeinschaft für Zuchtschweine (NEZ), Wilhelm Willoh von der Schweinebesamungsstation Weser-Ems (Bethen), Landrat Frank Eger, Großenknetens Bürgermeister Volker Bernasko und Kreislandwirt Jürgen Seeger – seinen Betrieb zu zeigen. „Sie haben sich den Preis verdient“, sagte Bernasko, der auch dafür dankte, dass Seeger stets Praktikanten aus der polnischen Partnergemeinde Suprasl aufnehme.

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Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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