AHLHORN /SYKE Eine große Delegation mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen der evangelischen Kirchengemeinde Ahlhorn ist in diesen Tagen mit den Pastoren Annemarie und Mario Testa nach Syke gefahren, um einen Scheck über 600 Euro an das Kinderhospiz Löwenherz zu übergeben. Es ist der Erlös einer Sammlung beim Adventskonzert in der Ahlhorner Kirche mit dem Kirchenchor und dem Chor Querbeet (die NWZ berichtete).

Die Idee, sich für Löwenherz zu engagieren, war im Kindergottesdienstkreis entstanden. Die Chöre und der Kirchenrat unterstützten die Aktion, die von Annemarie Testa, Susanne Kosch, Anja Edzards, Kirsti Pieper, Eugenia Altergott sowie den jugendlichen Helfern Jaqueline Denker, Natali Tornow, Andreas und Marcel Albers angeschoben worden war. Die Spendenbereitschaft der Konzertbesucher war groß. Das Spendenkonto bei der VR-Bank wird geöffnet bleiben.

Rund 140 Familien mit unheilbar erkrankten Kindern aus dem nordwestdeutschen Raum und darüber hinaus werden derzeit vom Kinderhospiz Löwenherz betreut. Auch Kinder aus Ahlhorn seien hier schon aufgenommen worden, erfuhren die Besucher in der Geschäftsstelle von Löwenherz, wo Mitarbeiterin Helga Leohold den Scheck entgegennahm. Sie informierte über die Einrichtung, die nur existieren kann, weil sich sehr viele Menschen ehrenamtlich dafür einsetzen und viele Spender das Projekt finanziell unterstützten.

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Das Kinderhospiz möchte eine „Insel“ für schwerkranke und sterbende Kinder und deren Angehörige sein. Und das ist in den vier Jahren des Bestehens gelungen. Die Einrichtung mit ihren acht Pflegeplätzen für die kleinen Patienten und dem Wohnbereich für Eltern und Geschwister wird sehr gut angenommen. Für bis zu vier Wochen im Jahr können die Familien hier „Urlaub machen“ – Urlaub von einem stressigen Alltag zu Hause, bei dem die Eltern durch die Pflege bis an den Rand der Erschöpfung gefordert sind, gepeinigt von der Frage, wie lange ihr Kind noch leben wird. Und Geschwisterkinder kommen dabei oft zu kurz. „Oft sind die Familien von morgens bis abends ans Kinderbett gefesselt, um das kranke Kind zu pflegen“, so Helga Leohold. Da sei es wichtig, wenigstens einmal raus zu kommen. Und diese Möglichkeit bietet das Kinderhospiz mit seinem besonderen Konzept, das neben der kompetenten Versorgung des erkrankten Kindes rund um die Uhr eben auch der ganzen Familie liebevolle Zuwendung

angedeihen und Zeit für Dinge lässt, die im aufreibenden Pflegealltag verloren gehen. Nur der Aufenthalt der kranken Kinder wird von den Krankenkassen bezahlt. Für den Aufenthalt von Eltern und Geschwistern, der so wichtig ist, damit sich alle von der enormen Belastung erholen, ist das Kinderhospiz auf Spenden angewiesen.

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