Ahlhorn „Visionen“ für das Jahr 2030 finden sich in der Verkehrsuntersuchung des Büros Zacharias (Hannover) aus dem Jahr 2016/17. Angesichts möglicher Entwicklungen im Gewerbe- und Industriepark Metropolpark Hansalinie hatte das Büro langfristig als „Vision“ eine südliche Umfahrung von Ahlhorn mit kombinierter Verkehrsberuhigung auf der Ortsdurchfahrt als beste Möglichkeit gesehen.

„Die stärkste Entlastung des Ortskernes kann mit einer optimierten Umfahrung zwischen westlichem und östlichem Siedlungsbereich erreicht werden, die südlich von Ahlhorn verläuft“, meinten die Gutachter. Die Umfahrung würde – von Westen aus gesehen – grob hinter dem Gewerbegebiet an der Lether Gewerbestraße (Heidemark) nach rechts abzweigen, südlich vom Gewerbegebiet Zeppelinring die Bahnlinie kreuzen, dann die Landesstraße 870 (Vechtaer Straße), durch den Metropolpark verlaufen (und ihn damit erschließen), die L 880 (Visbeker Straße) überqueren und wieder auf die G 213 (Wildeshauser Straße) treffen (grob bei Kläranlage/Hagel).

Parallel konnten sich die Gutachter eine Verkehrsberuhigung auf der jetzigen Ortsdurchfahrt vorstellen, um sie für den Durchgangsverkehr unattraktiver zu machen und stattdessen den Verkehr auf die längere Südumfahrung zu bringen. Damit würde die jetzige West-Ost-Achse im Ahlhorner Ortskern entlastet, erläuterten sie.

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Bei der Umsetzung hielten die Gutachter damals das Vorgehen in Teilschritten für möglich. Zunächst könnte eine Westumfahrung den südwestlichen Siedlungsbereich inklusive Kreisverkehr und Bahnübergang entlasten. Ein Mittelstück halten sie für die Anbindung des Metropolparks für „unumgänglich“. Als letzter Abschnitt sei die Umfahrung durch die Fortführung von der L 880 bis zur Wildeshauser Straße im Osten möglich.

Eine neue Anschlussstelle Ahlhorn-Ost an der Autobahn 1 im Bereich der Landesstraße 880 würde in Bezug auf den Metropolpark „eine spürbare Wirkung“ zeigen. Der Ausschuss nahm die Ausführungen damals lediglich zur Kenntnis.

Ulrich Suttka Kanalmanagement / Redakteur
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