Ahlhorn Egal ob Neugestaltung der Garten- und Außenanlagen, Umbauten für die Barrierefreiheit oder energetische Sanierungsmaßnahmen: Für diese und weitere Vorhaben für die Verbesserung der Wohnsituation können Grundstückseigentümer im Quartier „Wildeshauser Straße“ in Ahlhorn künftig einen Zuschuss von bis zu 2000 Euro bekommen. Die entsprechende kommunale Förderrichtlinie hat der Finanz- und Wirtschaftsausschuss der Gemeinde Großenkneten am Montagabend einstimmig empfohlen. 20 000 Euro im Jahr stehen dafür im Haushalt zur Verfügung.

Ausgangspunkt der neuen Förderung ist das rund 62 Hektar große Sanierungsgebiet Wildeshauser Straße, das mit Mitteln aus dem Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt (neuerdings „Sozialer Zusammenhalt“) in diesem Jahrzehnt mit insgesamt rund 12,7 Millionen Euro auf Vordermann gebracht werden soll. Das Förderprogramm setzt bei all jenen an, die keine Möglichkeit haben, an Städtebaufördermittel zu kommen. Ihnen, unter anderem den klassischen  Einfamilienhausbesitzern, möchte die Gemeinden Anreize geben, ihr Haus aufzuwerten und dafür 30 Prozent an Zuschuss zu erhalten (maximal 2000 Euro). Dabei werden Eigenleistungen bis zu zehn Euro die Stunde und Materialkosten angerechnet. Dabei ist Grundvoraussetzung: Das Grundstück muss im Sanierungsgebiet liegen und Eigentümer oder Verwandte müssen mindestens zwei Jahre vor Antragstellung gemeldet sein.

Das Förderprogramm geht auf eine Anregung der CDU zurück. Fraktionschef Ralf Martens freute sich, dass es nach vielen Telefonaten und enger Zusammenarbeit mit Kämmerer Horst Looschen zu dem Förderprogramm gekommen sei. Dabei soll das Verfahren ohne großen Verwaltungsaufwand abgewickelt werden.

Carsten Grallert (Kommunale Alternative) erinnerte an den Ursprung des neuen kommunalen Förderprogramms. Zum Sanierungsverfahren gehört dazu, dass alle Eigentümer nach Abschluss des Programms womöglich eine Ausgleichszahlung für den Wertzuwachs leisten müssen, auch wenn sie ihr Grundstück ohnehin immer in Ordnung gehalten haben und nicht direkt vom Programm profitieren können. Die bis zu 2000 Euro hohe Zuschussmöglichkeit aus kommunaler Kasse soll auch ihnen die Chance auf Zuschüsse bieten. Wie Grallert begrüßten auch Rolf Jessen (FDP) und Kerstin Johannes (SPD) in Kurzbeiträgen dieses „bürgerfreundliche Programm“.

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Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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