Ahlhorn /Emstek Die Ahlhorner Fischteiche sind seit 1993 ein Naturschutzgebiet. Auf einer Fläche von rund 480 Hektar befindet sich ein ökologisch bedeutendes Biotop, das in Niedersachsen als einmalig gilt. Es ist Teil des Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Gebiets „Sager Meer, Ahlhorner Fischteiche und Lethe“ und ein europaweit anerkanntes Schutzgebiet (NATURA 2000).

Auf sechs Wanderwegen können die Ahlhorner Fischteiche erkundet werden. Die Wege sind zwischen ca. 1,6 und 5 Kilometer lang und lassen sich auch miteinander kombinieren. Zur besseren Orientierung sind die Wege farblich gekennzeichnet und es gibt eine Wanderkarte. Die dazugehörende Teichwirtschaft bewirtschaftet die rund 40 Teiche, die sich auf einer Fläche von rund 120 Hektar verteilen. Im Hofladen mit eigener Räucherei können ganzjährig frische Fischerzeugnisse käuflich erworben werden.

Die Ahlhorner Teiche liegen zwischen den beiden Wasserschutzgebieten Baumweg und Großenkneten, in denen große Mengen Trinkwasser gewonnen werden.

Das FFH-Gebiet wurde im Jahr 2005 der EU in Brüssel gemeldet. Es umfasst neben den Fischteichen den Bereich des Sager Meeres und das Flüsschen Lethe von den Teichen bis zur Mündung in die Hunte bei Oldenburg.

Maßgebend für die Ausweisung des europäischen Schutzgebietes war, neben dem Schutz seltener Tierarten wie dem Neunauge und dem Kammmolch, die Sicherung der Lebensräume der sogenannten „Strandlingsfluren“.

Die Teichwirtschaft Ahlhorn ist die einzige in Niedersachsen, die sich in öffentlicher Hand befindet. Im Mittelpunkt steht die naturnahe, ökologisch ausgerichtete Aufzucht von Besatz- und Speisefischen. Schlachterei und Räucherei sorgen dafür, dass jeder auf den Geschmack kommen kann. Im Erholungsgebiet Wildeshauser Geest mitten im Wald gelegen, beherbergt die Anlage zudem einen erstaunlichen Artenreichtum.

Die Ahlhorner Teiche sind eine von Menschenhand geformte Naturoase. Bis 1906 gab es hier nur Sanddünen, Heide und kleine Moore, aus denen das Teichsystem mit seinem 15 Kilometer langen Grabensystem und der umgebende Wald entstanden, die heute zu den Niedersächsischen Landesforsten gehören.

In etwa 40 Teichen werden vor allem Karpfen, aber auch Schleien, Hechte, Zander und andere Süßwasserfische gezogen. Zwei Forellenanlagen runden das Bild ab. Die Fische werden als Besatzfisch an Angelvereine oder über den eigenen Hofladen mit angeschlossener Räucherei vermarktet.


     www.landesforsten.de/erleben/unsere-naturtalente/teichwirtschaft-ahlhorn 
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