Sandhatten Hart ins Gericht mit der Arbeit der Landesregierung ging der agrarpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Helmut Dammann-Tamke. Er wurde vom Vorsitzenden der Hatter Christdemokraten und Bürgermeisterkandidaten Manfred Huck auf der Diele des Hofes von Heidi und Hans-Hermann Oltmann am Mühlenbergsweg zum CDU-Dämmerschoppen begrüßt.

Insbesondere Umweltminister Christian Meyer von den Grünen nahm sich der Gast aus Hannover aufs Korn. Er erinnerte daran, dass dieser nicht nur als Verbraucherminister Verantwortung trage, sondern auch für die gesamte Agar- und Ernährungsbranche in Niedersachsen zuständig sei, die vernachlässigt würde.

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Allein in den 650 Betrieben der Nahrungs- und Futtermittelherstellung, so Dammann-Tamke, arbeiten in diesem Land 65 000 Beschäftigte und tragen damit maßgeblich zur Erwirtschaftung von 27,5 Mrd. €bei. In der landwirtschaftlichen Urproduktion wirtschaften 41 000 Betriebe, davon rund 22 000 im Vollerwerb. Jedes 2. Hähnchen, jede 2. Pute, jede 2. Kartoffel, jedes 3. Ei, jedes 3. Schwein, jede 4. Zuckerrübe und jeder 5. Liter Milch werde auf hiesigen Höfen produziert, betonte der Redner. Damit würde Niedersachsen zu Recht den inoffiziellen Titel „Agrarland Nr.1“ tragen. Diesen beachtlichen Leistungsdaten stehe aber eine zunehmend kritische Öffentlichkeit gegenüber.

Der Agrarexperte wies auf den unvermindert fortschreitenden „Flächenfraß“ hin, wobei Niedersachsen seit 2001 bereits etwa 50 000 ha Fläche (12 ha pro Tag) für Verkehrs- und Siedlungsfläche sowie Ausgleichsmaßnahmen verloren habe. Zukünftig werde die Landwirtschaft auch über Energiepflanzen einen Beitrag zur Energiewende erbringen, was ebenso zu Lasten der Nahrungsmittelproduktion gehe, wie die Bereitstellung großer Moorflächen, die nach dem Willen der Landesregierung mittel- und langfristig zum Klimaschutz wieder vernässt werden sollen. „Hinsichtlich des Wachsens der Weltbevölkerung bis 2050 auf neun Milliarden Menschen und der notwendigen Steigerung der Welternährungsproduktion um 70 Prozent werden wir uns keine Extensivierung in der Bodenproduktion in Europa mehr erlauben können“, schlussfolgerte Dammann-Tamke.

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