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WARDENBURG Die Everkampschule Wardenburg hat die Schüler der neunten Realschulklassen für zwei Wochen ins Praktikum geschickt. Ob bei der Polizei oder im Rathaus, im Moment findet man in vielen Betrieben besonders junge Gesichter. Einer von ihnen ist Marcel Baumann (15) aus Charlottendorf-Ost, der seit dem 21. März bei Leisner TV-Technik in den Beruf des Informationstechnikers reinschnuppert. Auf die Frage, was in seinen Aufgabenbereich fällt, antwortet er: „Ich fahre mit zu Kunden, helfe meinem Chef Heiko Leisner, indem ich zum Beispiel Geräte halte oder mit repariere und gucke einfach wie der Arbeitsablauf ist.“ Sein Arbeitstag beginnt um 9 und endet um 18 Uhr, natürlich mit einer Mittagspause. Die Polizei hat in diesem Jahr gleich zwei Praktikanten: Fabienne Logemann (14) aus Wardenburg und Lara Sprock (15) aus Südmoslesfehn. Ihre Arbeitszeiten sind in zwei Schichten aufgeteilt. „Lara und ich sprechen uns immer ab, wer die Früh- und wer die Spätschicht macht“, erzählt Fabienne.

Schülerin fährt Streife

„Heute habe ich um 7 Uhr angefangen und um 13 Uhr Feierabend, Lara kommt um 14 Uhr und hat dann bis 20 Uhr Schicht.“ Fabienne mag den Alltag der Polizeivollzugsbeamtin: „Ich kann mir sehr gut vorstellen, diesen Beruf auch später einmal zu machen!“ Sie ist schon mit Streife gefahren und hofft, dass sie noch einmal einen spannenden Einsatz miterleben darf.

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Besser als gedacht

Ganz anders ist der Ablauf bei Malte Kuhlmann (14) aus Hohensand, der sein Praktikum im Wohnpark Wardenburg absolviert: In sein Arbeitsfeld gehört zum Beispiel Essen zu verteilen oder mit den älteren Leuten spazieren zu gehen. „Stressig kann es bei der Essensausgabe werden, sonst ist der Beruf Altenpfleger eigentlich gelassen“, meint er. Seine Arbeitszeit reicht von 8 bis 13 Uhr. Bis jetzt gefällt ihm das Praktikum gut und eigentlich besser, als er es sich vorgestellt hat. „Aber im Moment kann ich mir noch nicht vorstellen, dass ich das später auch mal machen werde.“

Nicht langweilig

Alexander Bruns (15), ebenfalls aus Hohensand, macht ein Praktikum im Rathaus als Verwaltungsfachangestellter bei Walter Borchers. Der erste Eindruck von Alexander: „Ziemlich abwechslungsreich und nie langweilig, außerdem sehr interessant.“ Borchers, der quasi Alexanders Vorgesetzter ist, berichtet: „Zum Berufsfeld des Verwaltungsfachangestellten gehört vor allem das Gemeindewesen wie die Schulen, Sportanlagen und öffentlichen Gebäude in der Kommune. Genauso die Versicherungen der Anlagen und das Kümmern um die Einwohner der Gemeinde. Was ebenfalls in die Aufgabe der Verwaltung fällt sind die Feuerwehrausgaben und auch die Auszählung der Stimmenabgabe bei den Kommunalwahlen.“

Etwa 80 Realschüler aus Wardenburg schnuppern zurzeit in das Berufsleben hinein. Statt in die Schule geht’s ins Büro oder die Werkstatt.Ihre Praktikumsstellen haben sie sich in der Regel selbst ausgesucht.

Sophia Lübbers (15) und Lukas Arndt (14) haben sich für ein Praktikum bei der NWZ  entschieden. Sie lernen in Wardenburg und zum Teil auch in Wildeshausen die Arbeit der Redaktion kennen. In diesem Zusammenhang haben sie andere Praktikanten besucht und nach ihren Erfahrungen befragt.

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