HEMMELSBERG Der Unterhaltungsverband stellte vor Jahren den Platz an der Rabenstroth zur Verfügung. Das Häuschen dient Jugendlichen als Treffpunkt. Auch Radfahrer können dort rasten.

Von Benno Hespe HEMMELSBERG - Fast auf den Tag genau vor einem Jahr, am 12. Juni 2005, versprach Bürgermeister Axel Jahnz anlässlich der Jubiläumsveranstaltung zum 75-jährigen Bestehen der Bauerschaft Hemmelsberg, einen Baum zu stiften. Am vergangenen Pfingstsonnabend macht er sein Versprechen wahr und pflanzte an der Rabenstroth eine junge Eiche, ein Bäumchen mit zarten grünen Blättern.

Anlass dieser von einer großen Schar von Dorfbewohnern verfolgten Pflanzaktion war die Einweihung einer vom Bürgerverein Altmoorhausen-Hemmelsberg errichteten Wetterschutzhütte. Sie hat ihren Platz auf einem vom Unterhaltungsverband (früher Entwässerungsverband) Wüsting an der Rabenstroth zur Verfügung gestellten Grundstück gefunden. Damit ging, so Bürgervereinsvorsitzender Hauke Ellinghusen, der Wunsch örtlicher Jugendlicher nach einem Treffpunkt in Erfüllung.

In den vergangenen Jahren wurde dieser Platz, dem die Dorfbewohner den Namen „Rabeneck“ gaben, genutzt, um einen Maibaum aufzustellen. Wollten die jungen Leute sonst etwas unternehmen, hatten sie dazu auch nur unter freiem Himmel Gelegenheit. Jetzt aber haben sie mit der vier mal vier Meter großen Hütte ein festes Dach über dem Kopf. Und auch vorbeikommende Radfahrer können dort mal eine Pause einlegen.

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Entstanden ist auf einem festen Fundament ein schmuckes Häuschen mit Sitzgelegenheiten, roten Dachziegeln, Regenrinnen und Fallrohren. Hauke Ellinghusen lobte die Eigenleistungen (insgesamt etwa 500 Stunden) der Bewohner der Bauerschaft, die fleißig Hand anlegten und auch die Pflasterarbeiten durchführten. Insbesondere hob er das Engagement des Bezirksvorstehers Walter Wiese und seiner Frau Traute hervor, die viel Zeit investiert und bei den Arbeiten stets für Verpflegung gesorgt hätten. Sie haben auch die Funktion des Platzwartes übernommen.

Bürgermeister Axel Jahnz, der mit gekonnten Griffen ein Loch für die Eiche buddelte, sprach von einem „guten Produkt“, das mit der Wetterschutzhütte auf den Weg gebracht worden sei. Den guten Besuch dieses kleinen Dorffestes mit anschließendem Grillen und gemütlichem Beisammensein wertete er als eine „funktionierende Bauerschaft mit einer tollen Dorfgemeinschaft“. Das neue Bauwerk präsentierte sich zur Einweihung übrigens mit einem von Nachbarn gebundenen bunten Kranz.

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