Huntlosen /Landkreis „Nach 10 220 Tagen oder, anders ausgedrückt, nach 28 Jahren sehr guter Vorstandsarbeit bedanken wir uns bei Bernd Wieting aus Sannum mit Urkunde und Präsent“, hob der Vorsitzende des geschäftsführenden Vorstandes im Maschinenring Oldenburger Land, Rainer Fortmann, hervor.

Maschinenring

Mit 795 Mitgliedern bleibt der Bestand gegenüber dem Vorjahr gleich. Die Mitglieder des Maschinenringes Oldenburger Land gliedern sich dabei in 716 landwirtschaftliche Betriebe, 37 Lohnunternehmen und 42 fördernde Mitglieder. Bewirtschaftet wird von diesen Mitgliedern eine Fläche in einer Größe von 40 666 Hektar. Die durchschnittliche Hofgröße wird mit 56,8 Hektar angegeben.

In der Betriebshilfe konnten 154 Einsätze gebucht werden. 100 davon waren im sozialen Bereich, der Rest waren Urlaubsvertretungen oder Einsätze am Arbeitsplatz.

Im Jahr 2015 konnten 4465 Verrechnungskennziffern abgerechnet werden“, erklärte Breitenbach. Der Umsatz betrug 1 494 943,09 Euro, davon 903 438,84 Euro durch Lohnunternehmer.

Zusammen mit Geschäftsführer Rolf Breitenbach bedankte sich Fortmann während der Jahreshauptversammlung in Meyer’s Gasthaus in Huntlosen bei Bernd Wieting, der wegen des Erreichens der Altersgrenze nicht mehr erneut für ein Vorstandsamt kandidieren konnte.

Für ihn war zuvor als Nachfolger Henning Wieting (40) in den Vorstand gewählt worden.

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Daneben erhielten erneut Gerd Hanken, Heiner Heuermann, Bernd Kunst, Heiner Stigge und die Lohnunternehmer Reiner Spille und Ralf Osterloh das Vertrauen der Mitglieder.

„Resistente Keime – Was ist darunter zu verstehen?“ hatte Dr. med. vet. Friedrich Delbeck von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Geschäftsbereich Landwirtschaft, seinen Vortrag überschrieben, den er nach der Abhandlung der Regularien hielt.

Nach der Begrüßung durch Vorsitzenden hatte Geschäftsführer Rolf Breitenbach auf ein ereignisreiches 2015 zurückgeblickt (siehe Infobox). Der VW-Abgas-Skandal, der herbeigeführte Flugzeugabsturz oder die Flüchtlingssituation hätten unter anderem für Aufregung gesorgt, so Breitenbach.

Der Verfall der Treibstoffpreise würde den Landwirten nützen und natürlich auch dem Maschinenring, stellte der Geschäftsführer fest.

Nach einer guten Ernte, aber schlechten Erlösen, würden derzeit besonders die Schweine- und Milchviehbauern ums Überleben kämpfen, so der Maschinenring-Geschäftsführer. „Die ersten Milchviehbetriebe stehen zum Verkauf. Nur keiner will sie haben“, betonte Breitenbach. Seine bange Frage: „Es wird immer noch gebaut auf diesen Betrieben, aber was für eine Zukunft gibt es für sie?“

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