KLEIN KöHREN Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Schützenvereins Groß und Klein Köhren stand am Sonnabend erneut die Frage, ob der geplante Ausbau der vorhandenen Schützenhalle in ein Dorfgemeinschaftshaus in die Tat umgesetzt werden kann. Denn trotz zugesicherter Fördermittel aus dem Dorferneuerungsprogramm und einer Bauausführung in Eigenarbeit muss der Verein für Baumaterialien 45 000 Euro durch Spenden und Kredite aufbringen. Dazu erklärte Vorsitzender Manfred Sander, dass man mit den Vereinseinnahmen nur einen Kredit von etwa 20 000 Euro bedienen könne. Die restlichen 25 000 Euro müssten die Bürger aus Groß und Klein Köhren freiwillig entrichten, sofern sie den Zusammenhalt der Bewohner durch ein Dorfgemeinschaftshaus fördern wollen. „Wir werden alle Leute darauf ansprechen, sie aber nicht unter Druck setzen", sagte Sander und fügte hinzu: „Wenn wir bis Ende Mai diese Summe in Form von Überweisungen oder festen Geldzusagen nicht zusammen

bekommen, ist der Bau, so wie im Moment geplant, nicht zu finanzieren." Für diese Vorgehensweise erteilte die gut besuchte Versammlung dem Vorstand bei nur zwei Gegenstimmen grünes Licht.

Weiter wurde der Beschluss gefasst, die beitragsfreie Ehrenmitgliedschaft von 65 auf 75 Jahre heraufzusetzen. Bei den turnusgemäß anstehenden Wahlen wurden Franz Zawodny als 2. Vorsitzender, Silke Evers als Jugendwartin und Kai Wesemann als Hallenwart in ihren Ämtern bestätigt. Für eine 40-jährige Treue zum Verein erhielten Klaus Buhlrich sowie in Abwesenheit Fritz Lemke und Dieter Sengstake eine Auszeichnung. Weiter wurden Monika Böhm, Jessica Kolweyh, Jana Lüllmann und Jana Moormann für ein fünfjähriges Mitwirken im Spielmannszug des Vereins geehrt. Doris Plötz erhielt eine Urkunde dafür, dass sie seit 15 Jahren mitspielt.

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Als Anerkennung für ihre gute Jugendarbeit wurde Silke Evers zum Unteroffizier befördert. Den gleichen Dienstgrad erhielt Erwin Wesemann, der mittlerweile schon seit zwölf Jahren für die Herstellung der Königsscheiben verantwortlich ist. Die Beförderungen haben laut Manfred Sander in Köhren einen besonderen Stellenwert, da sie recht selten ausgesprochen werden.

Gegen Ende der Versammlung meldete sich ein weibliches Mitglied mit der Forderung zu Wort, auch Frauen beim Königsschießen zuzulassen. Der Vereinschef versprach, dieses Thema im nächsten Jahr auf die Tagesordnung der Jahreshauptversammlung zu setzen.

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