GRüPPENBüHREN Mit hauchdünnem Vorsprung siegte Jürgen Schmitz in Grüppenbühren. Jasmin Lebert aus Ganderkesee brillierte auf Indiamo.

von michael heinen GRÜPPENBÜHREN - Ein echtes Wimpernschlagfinale erlebten die Zuschauer beim Springturnier des RV Grüppenbühren am Sonntag. Beim Kampf um den Gerd-Wiltfang-Gedächnispreis waren der Dötlinger Jürgen Schmitz und RVG-Altmeister Werner Hagstedt nach beiden Wertungen mit 62 Punkten gleichauf. Da aber Schmitz mit seinem Pferd Quick Star in der zweiten Wertung besser platziert war als Hagstedt, ging der Sieg an ihn. Freudestrahlend durfte er die Trophäe unter dem Jubel des Publikums entgegennehmen. Ausschlaggebend für diesen Erfolg waren seine konstanten Leistungen in beiden Wertungen. Zusätzlich belegte er mit seinem zweiten Pferd Lord Pik sogar noch den dritten Platz in der Sonderwertung.

Beste Reiterin war am Sonntag einmal mehr Jasmin Lebert vom RV Ganderkesee mit ihrem Indiamo. Nachdem sie am Wochenende zuvor bei den Weser-Ems-Meisterschaften in Cloppenburg leer aus ging, kehrte sie in Grüppenbühren mit einem fulminanten Doppelerfolg auf die Siegerstrasse zurück. Egal, ob das M-Springen mit Stechen oder der Wettbewerb der Klasse L – gegen dieses schnelle Paar war in Grüppenbühren kein Kraut gewachsen. Im M-Bereich verwies es null in 31,39 Sekunden Fabian Kühl von der RG Leese (0/37,58) und Jürgen Schmitz von der WRS Dötlingen (3/37,71) klar auf die Plätze. Kai Gerloff (Dötlingen) und Nina Ganske (TG Oldenburger Pferdewoche) hatten im L-Springen das Nachsehen.

In den Nachwuchsprüfungen der Klasse A trugen sich mit Ann Catrin Raschen (Hude), Marc Wieker und Bastian Sattler (beide Ganderkesee) drei Lokalmatadore in die Siegerlisten ein. Insbesondere bei Sattler war die Freude riesengroß: „Es war mein erster Sieg in einer Springprüfung der Klasse A“, freute er sich.

Richtig gut war die Stimmung am Samstagabend beim Flutlichtspringen, das von Kai Gerloff gewonnen wurde (die NWZ berichtete). Kassenwartin Doris Ostermann und Reiterin Kristin Krebstakies kommentierten den Wettbewerb als „Frieda & Anneliese“-Doubles und strapazierten die Lachmuskeln der Zuschauer. Die Organisatoren des RV Grüppenbühren zogen eine positive Bilanz und waren am Sonntagabend insbesondere durch die tropische Hitze sichtlich erschöpft. Als Dankeschön sind alle Helfer am Mittwoch zu einer Party eingeladen.

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