Einen neuen Kaiser – also einen König der Könige – hat der Schützenverein Kirch- und Klosterseelte in seinen Reihen: Helmut Hüneke heißt er. Die neue Majestät hatte sich beim Kaiser- und Ehepaarschießen des Vereins mit zielsicherem Auge und einer ruhigen Hand souverän an die Spitze des Bewerberfeldes gesetzt und den Kaisertitel samt begehrter Trophäe errungen.

Beim Ehepaarschießen sicherten sich Petra und Sven Brinkmann den ersten Platz. Als weiterer Wettbewerb stand wie jedes Jahr die Vergabe des „Ortsteil-Wanderpokals“ auf dem Programm. Diese Trophäe ergatterte die Mannschaft „Ördekenbrück“ mit Monika Brinkmann, Herbert Brinkmann, Petra Brinkmann, Jens Emmerich, Franziska Stenzel-Döhrmann und Helmut Hüneke. Für alle Teilnehmer bestand weiterhin die Möglichkeit, ihr schießsportliches Können auf einem der Preisstände unter Beweis zu stellen. Begleitend zum Schießbetrieb taten sich die Mitglieder zudem an deftiger Kost vom Grillrost und Salaten vom Buffet gütlich.

Dass eine Reithalle auch zum „Wohnen“ genutzt werden kann, zeigte jetzt der Reitclub „Sport“ (RCS) Harpstedt. Dort stand das jährliche Zeltlager im Kalender. 14 Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren hatten sich angemeldet. Weil aber das Wetter nicht mitspielte, wurden die Zelte kurzerhand in der Reithalle aufgebaut.

Die vier Betreuer Andrea Kurzke, Nele Kurzke, Sina Templin und Kim-Michelle Straßer hatten ein tolles Programm auf die Beine gestellt. Am ersten Tag ging es nach dem Mittagessen direkt los mit einem Ausritt. Kinder, die für einen Ausritt noch nicht gut genug reiten konnten, beschäftigten sich währenddessen mit Spielen. Aber auch für sie kam das Reiten nicht zu kurz. Sie wurden später bei einem zweiten Ausritt durch das umliegende Gelände geführt.

Das Highlight des Abends war das gemeinschaftliche Vereinsgrillen, zu dem auch alle „großen“ Vereinsmitglieder eingeladen waren. Am zweiten Tag war bei Reiterspielen und einer Runde Völkerball noch einmal sportliches Geschick gefragt, bevor gegen Mittag das Ende des Zeltlagers eingeläutet wurde.

Die Revitalisierung des Beckstedter Bachs hat den Fischereiverein Colnrade seit August 2017 ganz schön in Atem gehalten. 545,5 Arbeitsstunden wurden von Mitgliedern bislang in das Projekt gesteckt – allesamt ehrenamtlich. Dass der Verein aber auch auf vielen anderen Feldern tätig war und ist, wurde zum Beispiel am Montag im Landesmuseum in Hannover deutlich. Dort fand die Verleihung des Niedersächsischen Umweltpreises durch die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung für herausragende Biotopvernetzungs-Projekte statt. Der Fischereiverein Colnrade hatte sich mit der „Entwicklung der Huntetal-aue im Bereich der Ortslage Colnrade“ beteiligt. Eine Fachjury ermittelte aus 46 Wettbewerbsbeiträgen vier Preisträger. Nur zwei Fischereivereine hätten sich beteiligt, berichtet Siegfried Meentzen, Schatzmeister des Colnrader Vereins. Gewonnen habe man zwar nicht, wohl aber deutlich gemacht, „dass auch hier an der Hunte etwas passiert“. Und: In einer Urkunde wurde dem Fischereiverein Colnrade bescheinigt, „einen wertvollen Beitrag zum Biotopverbundsystem in Niedersachsen“ geleistet zu haben.

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