Was für ein Wochenende beim Schützenverein Falkenburg: Nach der Proklamation des neuen Throns durch Zeremonienmeister Ralf Meyer wurde kräftig gefeiert. Bekanntlich grüßen Manfred Meier als neuer König und Christel Zießler als neue Königin (die NWZ  berichtete). Vor dem Festumzug am Sonntag hatte noch die Königin des Vorjahres, Gaby Osterloh-Nowak, zum Königinnen-Frühstück eingeladen. Unter dem grün-weißen Pavillondach gab es ein reichhaltiges Frühstück – und natürlich schon das erste Glas Sekt.

Beim Antreten der Schützen zur Proklamation am Sonntagabend freute sich 2. Vorsitzender Peter Abel, dass trotz der „Jet-Flugtage“ auf dem Flugplatz Ganderkesee so viele Schützenbrüder und -schwestern, darunter starke Abordnungen aus dem Schützenbund Ganderkesee, erschienen waren. Die Flugzeuge seien scheinbar nicht so wichtig gewesen, meinte Abel. Ein besonderes Lob ging an den Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Ganderkesee unter der Leitung von Sabine Engelmann-Lemke, der erneut für den musikalischen Rahmen sorgte. Bei den Nachbarn am Alten Postweg bedankte sich Abel, dass diese die zweitägige „Nicht-Ruhe“ klaglos ertragen hätten. Auch Schützenbund-Präsident Heino Brackhahn würdigte das „imposante Bild“ beim Antreten. Für 50-jährige Mitgliedschaft im Falkenburger Schützenverein, und damit im Schützenbund, zeichnete er Willi Sander aus. Bereits seit 60 Jahren sind Hans Schröder, Gerold Logemann und Helmut Osterloh dabei.

Mit mehr als 120 Gästen feierte das DRK-Seniorenzentrum an der Ellerbäke am Wochenende sein fünfjähriges Bestehen. Einrichtungsleiterin Sabine Tepaß-Boldt und ihr Team hatten ein buntes Programm zusammengestellt. So verzauberte der Wilhelmshavener Entertainer Mr. Pat-Trick (Eich) sein Publikum mit zahlreichen Kunststücken. Als er die Lautstärke im Zelt messen wollte, flogen die Sprungfedern aus dem Kasten. Und wie es sich für einen echten Zauberer gehört, zählte der Seiltrick dazu. Für maritimes Flair im Festzelt sorgt der Shantychor aus Hude. Im Rahmen des Sommerfestes wurden die langjährigen Bewohner Ingeborg Kriz, Grete Mönnich und Elisabeth Heinze geehrt. Ein Präsent für ihr jahrelanges Engagement erhielten auch Bärbel Ammermann, die im Bereich Hauswirtschaft tätig ist, und Haustechniker Stephan Dietz. Ammermann ist übrigens bereits seit 15 Jahren DRK-Mitglied. Zum Abschluss wurde gegrillt.

 Die Grillkohle glühte auch am Sonntagmorgen auf dem neuen Kirchplatz an der Stedinger Straße in Bookholzberg. Doch neben Bratwurst und Bier sorgte vor allem die Bremer Jazzband „Try and Error“ mit einem abwechslungsreichen Repertoire für gute Laune. Beim SPD-Frühschoppen spielte die Band in der bewährten Dixieland-Besetzung der 20er und 30er-Jahre. Unter den Gästen waren unter anderem SPD-Ortsvereinsvorsitzender Rolf Oetken, die zweite Stellvertreterin Edith Ohlenbusch, Fraktionschef Werner Brakmann, der SPD-Bundestagsabgeordnete Holger Ortel und die SPD-Bundestagskandidatin Susanne Mittag. Diese konnte am Wochenende übrigens zum ersten Mal ihre Wahlplakate bewundern.

Um mehr Steuergerechtigkeit und -ehrlichkeit ging es bei einer Diskussion am Montagabend im „Oldenburger Hof“ in Ganderkesee. Dazu konnten SPD-Ortsvereinsvorsitzender Rolf Oetken und der Vorsitzende der SPD-Arbeitnehmerschaft (AfA), Bernd Bischof, vor gut 30 Zuhörern den SPD-Finanzexperten Carsten Sieling begrüßen. Von einer Anhebung des Spitzensteuersatzes von 42 auf 49 Prozent wären erst Verheiratete mit einem Brutto-Einkommen ab 11 600 Euro monatlich und Singles ab 6200 Euro brutto pro Monat betroffen, erklärte der Bremer Politiker. Die SPD will damit ein Bildungspaket mit einem Volumen von 20 Milliarden Euro finanzieren. Die gewaltigen Schulden der Kommunen sollen mit Hilfe eines „Deutschland-Fonds“, gespeist aus den „Soli“-Einnahmen, getilgt werden. SPD-Bundestagskandidatin Susanne Mittag meinte, seit der Griechenland-Krise werde das Thema Finanzen im Land zu emotional diskutiert.(sti)


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