Viele Hände hatte der Bookholzberger Ortsbrandmeister Carsten Drieling bei der Jahreshauptversammlung der Ortswehr am Freitagabend im Feuerwehrhaus zu schütteln. Ein Grund waren die anstehenden Neuwahlen (die NWZ  berichtete). Ein anderer: Beförderungen. Zu neuen Diensträngen gratulierte Drieling Annika Müller (Feuerwehrfrau), Malte Ahlers, Alexander Bothe, Kevin Theel (alle Feuerwehrmann), Diandra Timpe (Oberfeuerwehrfrau), Andre Rücker (Hauptfeuerwehrmann), Yvonne Zalman (1. Hauptfeuerwehrfrau), Benjamin Hrabowyj, Jan-Toby Tafel (beide 1. Hauptfeuerwehrmann), Chris Buscher, Kai Nienaber (beide Löschmeister), Anette Weigel (Oberlöschmeisterin) und Torsten Drieling (Oberlöschmeister).

Zum Gratulieren gab es auch am Sonntag bei der Neujahrsbegrüßung des VdK-Ortsverbandes Bookholzberg im Schwarzen Ross allen Anlass. Für seine 25-jährige Mitgliedschaft in dem Sozialverband ehrte Vorsitzender Gerhard Schneider dort Gerhard Klose. Seit zehn Jahren halten Günter Hartwig und Marlies Wolters dem VdK Bookholzberg die Treue. Die mit einem Frühstücksbüfett kombinierte Neujahrsbegrüßung, vom Bookholzberger VdK anstelle einer Weihnachtsfeier veranstaltet, erfreue sich steigender Beliebtheit, berichtete Schneider. Bei der Premiere vor zwei Jahren hätten 30 Frauen und Männer teilgenommen, zu dieser dritten Begrüßung seien es 49 gewesen. Unter den Gästen waren auch die stellvertretende Bürgermeisterin und stellvertretende Landrätin Christel Zießler, der VdK-Kreisvorsitzende Manfred Huck und die Bundestagsabgeordnete Susanne Mittag (SPD).

Ganz, ganz hinten in der Festhalle, nahe der Sprossenwand hatten sie Platz genommen – dabei handelt es sich doch immerhin um Majestäten: Prinzessin Vanessa I. (von Echten) und Prinz Bennet I. (Schwarze) von der Fastnachtsgesellschaft Cremlingen (nahe Braunschweig) hatten sich beim dritten Büttenabend unters Ganderkeseer Narrenvolk gemischt. „Wir kommen schon seit sieben Jahren hierher, gehören fast schon zum Inventar“, frotzelte Hans Gerkens, Präsident der Gesellschaft. Mittlerweile kennen die Cremlinger viele der Ganderkeseer, gefeiert wird gemeinsam. „Super“ sei es auch diesmal gewesen – „die Letzten waren um halb sieben im Hotel“.

Auch umgekehrt finden natürlich Besuche statt. Ein Beispiel: Am Montag waren elf Ganderkeseer Faschingsfreunde in Damme, um sich dort den Karnevalsumzug anzusehen. Als „Kulturreise“, beschrieb Exprinz Timo Vetter die Tour – an der er alljährlich teilnimmt (Ausnahme: das Jahr seiner eigenen Regentschaft, 2014). Es gebe gute Kontakte zu Karnevalsfreunden in Damme. Vetter nahm auch bereits Kartenbestellungen für die Büttenabendsession 2017 entgegen. Auch Karnevalsfreunde aus Belgien habe man kennen gelernt. Im Vergleich zum Ganderkeseer Umzug biete der in Damme, der an zwei Tagen stattfindet, „quantitativ mehr“. Allerdings hätten die Ganderkeseer Umzüge seines Erachtens mehr Originalität.

Apropos Originalität: Die will beim Umzug am 6. Februar auch die Gruppe „Mittelalterliches Gedraengel“ bieten. Für den Fall, dass der lange Lindwurm der Faschingsfreunde zum Stehen kommt, habe man einen Schreittanz in petto, verriet Peter Mienert. Auch passendes Wurfmaterial hat die Gruppe gefunden: Weil Sahnebonbons oder Schokoriegel nicht mittelalterlich seien, habe man Goldtaler besorgt – allerdings mit süßer Füllung.

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