Die Wehrpflicht ist ausgesetzt, niemand muss mehr zur Bundeswehr. Die Armee braucht aber Soldatinnen und Soldaten. Es ist keine leicht zu gewinnende Schlacht, erklärte Franz Meußdoerffer, Oberleutnant zur See der Bundeswehr, bei einem Treffen der Reservistenkameradschaft Wardenburg. Die Wehr hätte zwar Probleme, Nachwuchs zu bekommen, dennoch würde nicht jeder Bewerber oder jede Bewerberin genommen.

Die Umstrukturierung des Arbeitgebers Bundeswehr geht daher mit Karrierecentern neue Wege. Sie präsentiert sich auf Messen und geht in die Schulen, um neue Rekruten zu finden, erklärte Meußendoerffer. „Kann ich wieder als Soldat einsteigen, und dabei in meinem erlernten Beruf eingesetzt werden?“, ist nur eine Frage der Bewerber.

Auch in der Reservistenkameradschaft Wardenburg sind solche Nachfragen häufig. Mario Saure (ovales Bild, links mit Franz Meußdoerffer), erster Vorsitzender der Kameraden, ging dem nach und suchte den Kontakt zum neugegründeten Karriere- und Assessment Center der Bundeswehr in Oldenburg. Ein Grund ist die sinkende Zahl junger Männer, die den hohen Anforderungen der Bundeswehr genügen. Nicht nur die Fitness muss dabei stimmen, sondern jeder Bewerber sollte schuldenfrei sein und sich am Dienst mit der Waffe sowie zum Auslandseinsatz bereit erklären. Die Reservisten sind für die Bundeswehr wichtige Multiplikatoren.

Die Gewinner der 10. Wardenburger Schlemmer-Radtour stehen fest. Im Gestütsgasthof Paradies in Höven übergaben die beteiligten Gastronomen und Vereine ihre Preise an die glücklichen Sieger. Über attraktive Gutscheine und andere Geschenke können sich freuen: Heinz Lehwald (Friedrichsfehn), Stefan Büscher (Friedrichsfehn), Iris Mertensmeier (Edewecht), Annemarie Bödecker-Schulz (Hatten), Beate Engst (Tungeln), Hilde Janßen (Oldenburg), Anneliese Pieper (Oldenburg), Sandra Schneider (Wardenburg) und Elvira Ellmers (Butjadingen). Ellmers gewann den Sonderpreis der Jubiläumstour, ein von der deutschen Radsport-Legende Rudi Altig handsigniertes Trikot. Die Gewinner wurden aus der großen Menge der abgegebenen Teilnehmerpässe und unter den wachsamen Augen der Veranstalter gezogen. Die Teilnehmerzahl lag bei cirka 1700, in diesem Jahr waren viele neue Radler dabei, der weiteste Teilnehmer kam aus Stralsund, daneben waren Emden und Wilhelmshaven vertreten.

Zufrieden sind die Spieler der Litteler „Hunnewupper“ von der Jakkolo Weltmeisterschaft in Lisse, nahe Amsterdam, zurückgekehrt. „Wir haben sogar einen Vize-Weltmeister im Team“, sagte Günter Hasselhorn auf NWZ -Nachfrage. Jörg Zernitz qualifizierte sich in der Vorrunde für die deutsche Jakkolo-Nationalmannschaft. „Er war einer der fünf besten Deutschen“, so Hasselhorn. Im entscheidenden Finalendspiel verlor die deutsche Mannschaft dann allerdings mit 28 : 22 gegen Weltmeister Niederlande.

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