Sveni kommt aus Amerika. Dort stellen ihn die Mütter in den Vorgarten, wenn die Kinder draußen spielen. Sveni ist ein Warnmännchen, das Autofahrer auf spielende Kinder aufmerksam machen soll. Seit kurzem gibt es das etwa 82 Zentimeter große Schild auch in Deutschland. Durch seine leuchtend grüne Farbe ist es auch bei schlechtem Wetter gut zu erkennen. Zusätzlich hat Sveni noch eine große rote Fahne in der Hand und eine rote Mütze auf dem Kopf. Gestern wurde eines der ersten Warnmännchen, die die Verkehrswacht im Landkreis angeschafft hat, vor dem Kindergarten „Schatzinsel“ in Wildeshausen postiert. Kindergartenleiterin Gesa Wichmann und die Kinder zeigten sich begeistert. Unterstützt wird die Aktion von der Volksbank Wildeshauser Geest.

Eine prall gefüllte „Spendendose“ in Form eines kleinen Hauses übergaben gestern Dr. Andrea Böckermann und Dr. Gaby Walther an Sandra Scholz, der Leiterin des DRK-Mehrgenerationenhauses in Wildeshausen. Anlässlich der Eröffnungsfeier der Praxis Dr. Gereon Walther, Dr. Gaby Walther, Dr. Reinhard Wangerin und Dr. Böckermann war um Spenden für die Einrichtung oder für den Förderverein der Freien Schulen Prinzhöfte gebeten worden. Die Spenden wurden je zur Hälfte den Einrichtungen übergeben. 515 Euro gingen ans Mehrgenerationenhaus.

Mit einem „Vitaminschub“ verabschiedete sich die Mittendrin-Fraktion am Donnerstagabend während der letzten Stadtratssitzung in Wildeshausen in der zu Ende gehenden Wahlperiode. Als kleines Dankeschön verteilten Dr. Andreas Schwerdt, Helmut Rang, Manfred Wulf und Stefan Iken frisch geerntete Äpfel unter ihren Kolleginnen und Kollegen. Allein Helmut Rang wird auch dem neuen Rat, dann allerdings in der CDU-Fraktion, angehören. Manfred Wulf dankte in einer kurzen Rede für die konstruktive Zusammenarbeit. Trotz mancher Streitigkeiten habe man sich immer wieder zusammengerauft. Eine kleine Spitze konnte sich Mittendrin zum Abschied dann aber doch nicht verkneifen. „Und nicht vergessen: Immer schön anständig bleiben“, war auf einer Karte zum Apfel in Anspielung auf den zurückliegenden Wahlkampf zu lesen.

Die Wahl zum hauptamtlichen Bürgermeister hat er in Hude zwar verloren, als Vorsitzender der CDU-Fraktion will Carsten Möhlenbrock allerdings die Politik in seiner Gemeinde demnächst an führender Stelle mitbestimmen. Dass der Leiter der evangelischen Kirchenverwaltung in Delmenhorst in seiner Freitzeit gern ein gutes Buch liest, war bekannt. Nun outete sich der 48-jährige CDU-Politiker auch als Fan von Günther Jauch. Er habe sich bereits einige Male für die Sendung „Wer wird Millionär beworben?“, bekannte Möhlenbrock. Geklappt hat’s bislang noch nicht.

Sieht er nun aus wie ein ägyptischer Pharao oder doch eher wie ein Wildeshauser Partygänger? In jedem Fall ist der neue Kopfschmuck, den Graf Waltbert (kleines Bild, links) trägt, ein echter Hingucker. Unbekannte haben dem Denkmal auf dem Marktplatz, das an die Ankunft der Reliquien des Heiligen Alexander in Wildeshausen erinnert, ein Stirnband gebunden. Offen bleibt, ob hier jemand sich nur seiner Krawatte entledigt hat, oder ob tatsächlich künstlerische Absicht dahinter steckt.

Für ihre zehnjährige Betriebszugehörigkeit im Wildeshauser Wein-Kontor wurde gestern Bianka Romberg geehrt. Chefin Sibylle Cordugas sowie die Kolleginnen Andrea Uniewski, Helga Drühe und Gabriele Custodis, die gestern nicht dabei sein konnte, überreichten der Rosen-Freundin eine Rose auf einem Hochstamm, ein Buch zum Hobby sowie eine Auswahl edler Weine. Bianka Romberg hat vor zehn Jahren als Mitarbeiterin im Hotel angefangen; heute ist sie Weinfachverkäuferin.

Bereits seit 20 Jahren sind Udo Leibscher (SPD) und Uwe Leinemann (CDU) ehrenamtlich im Wildeshauser Stadtrat aktiv. Zwar gehören beide unterschiedlichen Parteien an, doch die Liste der Gemeinsamkeiten ist lang. Beide wurden mit 42 Jahren in den Rat gewählt. „Und im Wildeshauser Telefonbuch stehen wir direkt untereinander“, wusste Leinemann zu berichten.

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