In der sonst so beschaulichen Arztpraxis von Dr. Brockmöller herrscht Ausnahmezustand: Darum geht es in dem neusten Stück, das die Speelkoppel des Heimatvereins Düng­strup aktuell aufführt. „De Neegste bidde“ lautet der Titel der plattdeutschen Komödie in drei Akten, die am Samstagabend zum ersten Mal von der Theatergruppe zu sehen war. In der Gaststätte Schönherr in Düngstrup hatten sich die Sitzreihen bestens gefüllt. Nach dem Adventsbuffet drehte sich dort alles um Landarzt Dr. Paul Brockmöller (Kurt Hagelmann). Die große Leidenschaft des Doktors gehört aber der Forschung. Pülverchen hier, Kräuter da. Versuchsobjekte findet er in seinen Patienten genügend.

Alles ist gut, bis er Bauer Groth (Erich Meyer) eine seiner Medizinen gegen Blasenschwäche und Rheuma verschreibt und dessen Pflanzen sich dann ungewöhnlich entwickeln. Was daraus entsteht, stellen mit Vorliebe zum Persönlichkeitswechsel eindrucksvoll in dem Lustspiel dar: Sprechstundenhilfe Johanna Hauser (Beate Meyenburg), Patientin Magda Freese (Ulla Debbeler), Justina Faust (Jennifer Weber) als Pharmaunternehmen-Vertreterin, Patientin Hilde Lüthje (Ingrid Sander), Dorfmacho Heiko Hoffmann (Werner Hagelmann), Wilma Kunze (Ina Depken) als Beamtin vom Bundesinstitut für Medikamentenforschung und Patient Willi Schulze (Dirk Depken).

Hinter den Kulissen wirken Speelbaas Uwe Meyenburg, Regieassistentin Silke Stolle, Ute Horst (Maske), Dorinna Pieper und Jessica Hespe-Meyer (Topustersche), Maik Sander, Marc Depken und Tim Pieper (Bühne/Technik) sowie Stephanie Sander (Presse) mit.

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Die Jugendgruppe des Fischereivereins hat am Samstag bei Bingo, Burgern und einer Tombola ihren Saisonabschluss im Vereinsheim gefeiert. Im Mittelpunkt der Weihnachtsfete stand die Ehrung der erfolgreichsten Jungangler: „Abräumer“ des Abends war Pascal Nustedt. Er wurde Jahresbester (Altersklasse über 14 Jahre), verteidigte den Titel als Fischerkönig, siegte beim Hegeangeln (181 Fische) und fing auch beim Vielseitigkeitsangeln die meisten Fischarten. Als Jahresbester bei den unter 14-Jährigen wurde Leon Lenz ausgezeichnet. Sein Bruder Enrico wurde zum Fischerkönig (U 14) gekrönt und fing außerdem den Fisch des Jahres (Barbe von 74 cm). Den Nachtangelpokal sicherte sich Marcel Bierans, der auch 1. Königs-Adjutant in der Altersklasse U 14 wurde. Der zweite Adjutant heißt Bastian Anders. Den Raubfischpokal darf sich Niklas Buck (Barsch 28 cm) ins Regal stellen. Die Jugendwarte Roger Knoblauch und Heiko Bitter gratulierten. Insgesamt 27 Veranstaltungen standen diesmal auf dem Jahresplan. Und dabei wurde nicht nur fleißig geangelt. Es wurden Nistkästen gebaut, viel Müll bei der Aktion „Saubere Landschaft“ gesammelt sowie Ziel- und Weitwerfen auf dem Sportplatz (Casting) geübt. Ins neue Jahr startet die Jugendgruppe, die aktuell 81 Mitglieder zählt, am Sonntag, 14. Januar, mit einer Versammlung. Treffen ist um 10 Uhr im Fischerheim. Neulinge sind willkommen, teilt der Verein mit.

„Be local“ ist nicht nur der Wahlspruch der Einzelhändler in der Wildeshauser Innenstadt und des Handels- und Gewerbevereins, sondern so heißt auch das neue Stück des Duos „Häger & Schlegel“. Wie sich das anhört, haben jetzt gut 60 Zuhörerinnen und Zuhörer in der Gilde-Buchhandlung in Wildeshausen erfahren. Kerstin und Peter Gebhard hatten mit dem Team ihrer Buchhandlung einmal mehr alles für einen unterhaltsamen Abend hergerichtet. „Wir können schon auf eine kleine Tradition zurückblicken und freuen uns, wieder Markus Häger und Thomas Schlegel mit ihrem Programm begrüßen zu dürfen“, sagte eingangs Peter Gebhardt. Danach leitete er an seine Frau weiter, denn sie hatte auch diesmal eine Auswahl vorweihnachtlicher Literatur zusammengestellt, aus der sie verschiedene Kostproben zwischen den Liedern gab.

Da war zum Beispiel die Episode aus Jan Weilers „Bericht aus dem Christstollen“ zu hören, aber unter anderem auch Sätze aus dem „Weihnachtszauber“ von Axel Hacke oder ebenso ein Beitrag aus der Feder Claudia Kellers „Josef, wir brauchen ein neues Testament“. Im Wechsel mit bekannten Stücken von Reinhard Mey bis Konstantin Wecker, aber auch selbst komponierte Lieder von Häger und Schlegel boten die literarischen Ausflüge ein gelungenes Kontrastprogramm an diesem unterhaltsamen Abend – sehr zur Freude des Publikums, das nicht mit Beifall sparte und Konzert sowie Lesung genoss.

Die Sankt-Peter-Schule und Holbeinschule haben nun den Tischtennis-Rundlauf-Team-Cup (RTC) ausgetragen. Der RTC ist ein breitensportlich orientierter Wettbewerb für die 3. und 4. Jahrgänge der Grundschulen. Neben Sport und Spaß steht vor allem das gemeinsame Erleben im Vordergrund. Nach der Schulmeisterschaft werden für die jeweils Jahrgangsbesten und Zweitplatzierten im nächsten Durchgang am 26. Januar die Stadtmeister ermittelt. Die Tischtennisabteilung des VfL Wittekind freue sich nach den Worten von Abteilungsleiter Helmut Rang, diesen Wettbewerb in Kooperation mit der Holbeinschule, Sankt-Peter-Schule und der Privatschule Gut Spascher Sand zum vierten Mal in Wildeshausen organisieren zu können. „Es gab tolle und spannende Spiele mit guten Ballwechseln. Die Kinder hatten sehr viel Spaß und waren mit Freude dabei, den Schulsieger zu ermitteln“, so Rang.

Die Sieger der Holbeinschule: Jahrgang 3: „Die Bullen“ mit Fiete Kattau, Ben Noack, Jari Ackerhans und Malek Bakrou; Jahrgang 4: „TT-Killer“ mit Tjark Elvers, Claas Friedrich, Damian Görisch und Dane Wennmann. Die Sieger der Sankt-Peter-Schule: Jahrgang 3: „Die Rasierbälle“ mit Mikolaj Arendt, Simon Debbeler, Lennardt Plate und Christopher Dünzelmann; Jahrgang 4: „Die vier Ballkiller“ mit David Gabarkiewicz, Noah Siemer, Jan Haarmann und Leon Jans.

Das 29 Grad warme Wasser im Schwimmerbecken des Krandelbades in Wildeshausen umspielte am Samstagnachmittag leicht die rund 60 luftgefüllten Entspannungs-Badematratzen: Erstmals lud Krandelbad-Betriebsleiter Marcel Buller zusammen mit seinem und dem Westring-Team, das im Sommer auch im Freibad bedient, zum besonderen Kinoerlebnis in das Hallenbad ein. Neben dem Badevergnügen stand das gemeinsame Schauen des Kinofilms „Ich, einfach unverbesserlich“, Teil drei, an.

Für die zweite Vorführung am Abend habe es laut Betriebsleiter Buller bis zum Nachmittag zwar noch keine Anmeldungen gegeben. Dafür zeigte er sich mit dem Zuspruch zur Samstagnachmittag-Vorstellung umso zufriedener. „Das lässt hoffen. Wir werden deshalb im kommenden Jahr auf jeden Fall wieder ein solches Kinoerlebnis zur Adventszeit hier im Bad organisieren. Das ist jetzt schon sicher. So etwas muss sich ja auch erstmal herumsprechen“, sagte er. Derweil entspannten sich die Badegäste im warmen Hallenbadwasser und genossen den Film auf der Leinwand.

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