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Bundestrainer Löw hört nach der EM im Sommer auf

Dem Maulwurf auf dem Bolzplatz hinter der alten Schule sagt die Dorfgemeinschaft Bergedorf den Kampf an. Eine mehrköpfiges Team unter Leitung von Friedhard Johannes machte sich am Sonnabend daran, einen gut 50 Zentimeter tiefen Graben an der nördlichen und der östlichen Seite des Areals auszuheben. Lars Dußler hatte dazu von der Firma Tramann & Sohn aus Oldenburg einen Minibagger mitgebracht. In den Graben brachten die freiwilligen Helfer ein Kunststoffgitter als Maulwurfsperre ein. „Der Grundwasserspiegel steht hier sehr hoch“, sagte Johannes. Unter dem Netz, das die Gemeinde finanziert habe, werde der Wühler kaum hindurchschwimmen. Bereits vor 14 Tagen seien die zahllosen Maulwurfshügel auf dem Platz eingeebnet worden. Der Kommunalservice Nordwest wolle in den nächsten Tagen die Grünfläche, die von Dorfjugend, Kindergarten, Feuerwehr und Schützenverein genutzt wird, noch bearbeiten, so Johannes.

Gut besetzt waren die Bänke der Auferstehungskirche in Bookholzberg, als der Chor Tonika zur „Kleinen Abendmusik“ eingeladen hatte. Unter der Leitung von Friedemann Jänicke waren Traditionals wie „The Star of the County Town“ oder „Greensleeves“ zu hören, aber auch Stücke wie „Der Mond ist aufgegangen“ von Matthias Claudius. Chorleiter Jänicke erfreute die Zuhörer am Klavier mit dem Präludium C-moll von Johann Sebastin Bach, der „Träumerei“ von Robert Schumann sowie „Ain’t sweet“ von Milton Ager. Pastor Hannes Koch trug zwischendurch Geschichten vor.

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An der Aktion „Saubere Landschaft“ beteiligte sich am Wochenende auch der Fuhrenkamp-Schutzverein. Auch in diesem Jahr traf die Gruppe auf zahlreiche Hinterlassenschaften von Umweltsündern. So sei am Kamphusmoor viel Müll gefunden worden, berichtete Gerd Heinemann. Im Bürsteler Fuhrenkamp seien zudem alte Bahnschwellen entsorgt worden, die allgemein als giftig gelten. Hier habe der Verein die Gemeinde informiert.

Mit einem Präsentkorb überraschte Thomas Molitor   als „Botschafter“ des Reit- und Fahrvereins Nordbutjadingen in Tossens sowie des Butjadinger Reitervereins Stollhamm (Kreis Wesermasrsch) die Olympiasiegerin und Weltmeisterin Sandra Auffarth bei einem Lehrgang in Bergedorf. Für beide Butjadinger Vereine übermittelte Molitor nicht nur die Glückwünsche bei Olympia 2012 in London und den Weltreiterspielen 2014, sondern auch ein Dankeschön für Auffarths Leistungen für den Pferdesport insgesamt. Trotz ihrer großen zeitlichen Belastung führe die Bergedorferin noch Lehrgänge durch. Eine Einladung zum Sommerfest des Reit- und Fahrvereins Nordbutjadingen konnte Auffarth wegen eines England-Aufenthaltes jedoch nicht annehmen.

Besondere Aktivitäten von Bürgern aus Bürstel und Immer hat der Orts- und Heimatverein im Rahmen seiner Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Witte geehrt. So würdigte die neue 1. Vorsitzende Ute Holschen die Arbeit von Herma Fortmann im Vorstand. Sie trat ihr Amt als Beisitzerin an Martina Kuzniak ab. Besonderer Dank ging an das Ehepaar Lisa und Ewald Ruge, die seit mehr als 25 Jahre die 17 Holzbänke, die sechs Buswartehäuschen und die Bänke auf dem Mehrgenerationenplatz gepflegt haben. „Immer, wenn eine Bank fehlte, wusste ich: Die wird bei Ruges gestrichen“, sagte Ex-Vorsitzender Werner Wachtendorf. Zu Recht sei das Paar auch von der Gemeinde vor zwei Jahren für sein ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet worden. Als Nachfolgerin wolle Enkelin Elena Ruge die Pflegearbeiten übernehmen, hieß es. Auch Karin Hohnholt, die jahrelang für die Vermietung des Speichers in Bürstel zuständig war, gab ihr Amt ab. Nachfolgerin ist Helga Blobel.

Mit einem Gottesdienst zum Palmsonntag startete die katholische Gemeinde St. Hedwig Ganderkesee in die Karwoche. Wegen des schlechten Wetters wurden die Segnung der Palmstöcke sowie die kleine Prozession allerdings in das Gotteshaus verlegt. Aus Buchsbaum, Krepppapier und ausgeblasenen Eiern hatten die Kommunionkinder Palmstöcke gebastelt, die sie von Pfarrer Norbert Lach segnen ließen. Der Theologe freute sich, dass wiederum zahlreiche Familien am Gottesdienst teilnahmen. Das Maskottchen der Prozession zum Palmsonntag, den Esel, ersetzten die Kinder kurzerhand durch ein Stofftier.

Sorge um den Fortbestand der Stare macht sich die Naturschutzstiftung des Landkreises Oldenburg. Damit die Vögel bei ihrer Rückkehr aus den Winterquartieren in Südeuropa ausreichend Nester vorfinden, hat die Stiftung ihr im Vorjahr gestartetes Projekt verlängert, wie Geschäftsführer Bernd Lögering berichtet. Bürger aus dem Landkreis können für fünf Euro einen Starenkasten erwerben. Die Nistkästen gibt es unter anderem im Kreishaus Wildeshausen, Delmenhorster Straße 6, bis Donnerstag in der Zeit von 8 bis 17 Uhr.

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