[SPITZMARKE]WILDESHAUSEN WILDESHAUSEN/LD - Unter dem Motto „Lieber daheim statt Heim“ wiesen die SPD-Senioren des Landkreises gestern am „Tag der älteren Generation“ auf dem Marktplatz in Wildeshausen darauf hin, dass die Menschen ihr Leben so lange wie irgend möglich in ihrer vertrauten Umgebung verbringen wollen. Auf einem großen Transparent meinte Wilhelm Buschs Lehrer Lämpel mit erhobenem Zeigefinger: „Auch ältere und behinderte Menschen wollen ein selbstbestimmtes Leben führen können. Darum so lange wie möglich, lieber daheim als im Heim.“

Hermann Bokelmann, Kreisvorsitzender der SPD-Senioren, erklärte gegenüber unserer Zeitung: „Es muss bei einer älter werdenden Gesellschaft dafür gesorgt werden, dass das Wohnumfeld die Wünsche der älteren Mitbürger abdeckt, damit sie lange in ihren Wohnungen bleiben können. Wir wollen keinesfalls eine Welt ohne Senioren- und Pflegeheime – sie sind wichtiger denn je.“

Nicht nur barrierefreie Wohnungen oder neue Wohnformen seien Voraussetzung, ein Grundangebot für die Dinge des täglichen Bedarfs müsste in erreichbarer Nähe sein. Der Einkaufsmarkt, der einen Bringe- bzw. Auslieferungsdienst anbiete, sei zur Nachahmung empfohlen. Es müsse auch nicht die Versandapotheke sein, ein Bringdienst der örtlichen Apotheken sei oft schon hilfreich.

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Bokelmann lehnte „Spielplätze für Senioren“ ab. Benötigt würden Begegnungsstätten als Treffpunkte. Tagesbetreuung würde aus der Isolation helfen. Zusätzlich müssten ehrenamtliche Netzwerke initiiert werden, die für ältere Menschen in ihrer besonderen Situation soziale und nachbarschaftliche Kontakte knüpfen und erhalten.

Als besonderen SPD-Gruß zum Osterfest verteilten Rudolf Drieling und Hans-Jürgen Pape Ostereier, die MdB Holger Ortel beim „Osterhasen“ der Firma Waden, Simmerhausen, gekauft hatte und zur Verfügung stellte.

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