Nach mehrjähriger Pause hatte der Schwimmverein Wildeshausen am Sonntag wieder zu einer Winterwanderung eingeladen. Mehr als 20 Aktive schlossen sich an. Silke Kloster führte die Teilnehmer über den Hunte-Wanderweg Richtung Altona. Im Schwimmerheim gab es warmen Kakao, Glühwein und selbst gebackenen Kuchen. Weil kein Hallenbad zur Verfügung steht, fahren die Schwimmer derzeit zu Bädern in Ahlhorn, Harpstedt, Bassum und Vechta. Alle zwei Wochen steht in der neuen St.-Peter-Halle ein Trockentraining an, berichtete Vorsitzender Andreas Meyer. Nach wie vor würden Fahrer gesucht. Er wies zugleich darauf hin, dass der Schwimmverein wieder Anfänger (nur mit Seepferdchen) aufnehme.

Einen Betrag von 500 Euro erbrachte das zweite Benefizkonzert zu Gunsten der Honduras-Hilfe im „Wildeshauser Tanz-Zentrum“ (WiTZ) ein. Für Live-Musik sorgten während der „White Night“ Franz kleine Holthaus, Achim Bütow und Joachim „Dejo“ Decker von der Band „The (G)Oldies“. Bei einem Gastauftritt war erstmals Janin Decker dabei, die mit ihrem Vater „Beautiful Sunday“ schmetterte. Mehr Oldies am laufenden Band legten Klaus Lustig und WiTZ-Inhaber Sascha Oltmann am DJ-Pult auf. Von Altbekanntem wie „Hang on Sloopy“ bis zu „Mendocino“ riss es die weit über 100 Musikfreunde schnell von den Sitzen auf die Tanzfläche. Die Schirmherrschaft für die Veranstaltung hatte Landrat Frank Eger übernommen. Finanziell unterstützt wurde das Konzert von der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) und der Volksbank Wildeshauser Geest eG.

Champagnerlaune versprach das Bremer Kaffeehaus-Orchester am Sonnabend auf Gut Altona. Gleich zweimal spielten Constantin Dorsch (Violine), Klaus Fischer (Flöten, Klarinetten, Saxophon und Moderation), Johannes Grundhoff (Klavier), Anselm Hauke (Kontrabass) und Gero John (Violoncello) vor ausverkauftem Haus. Dabei griffen die Musiker nicht nur auf Bewährtes wie die Kaffeehausmusik mit Strauß-Walzer zurück, sondern fassten neben den klassischen Komponisten auch Werke der Beatles in ihre wohlbekannte Art der Interpretation. Da gab es schon etwas Gänsehautgefühl, als die Zuhörerinnen und Zuhörer meist älterer Jahrgänge zu „Hey Jude“ von John Lennon und Paul Mc Cartney mitsummten oder Giuseppe Verdis Freiheitschor aus „Nabucco“ stimmliche Untermalung boten. Den Gästen gefiel’s. Dazu trug auch die informative und humorvolle Moderation von Klaus Fischer bei. Und wer wollte, konnte auch dabei etwas Musikgeschichte erfahren. Wie zum Beispiel über den weltbekannten Bolero von Maurice Ravel. „Wir schaffen es in 4,20 Minuten und zu Fünft, Ravels Bolero zu spielen“, berichtete Fischer. Eigentlich sei das Stück reine Kammermusik gewesen. Erst auf Wunsch des Publikums sei daraus später ein gewaltiges Werk für ein 80-köpfiges Orchester geworden. Nach dem Konzert signierten die Musiker auf Wunsch ihre jüngste CD „Opus 12“.

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