Betrifft: NWZ-Berichte über Kindergartenplätze in Großenkneten („Ganz oder gar nicht in Großenkneten“ vom 12. Februar)

In der gegenwärtigen Diskussion um den Kindergarten Regenbogenland in Großenkneten geht es nicht darum, irgendjemanden den schwarzen Peter zuzuschieben. Weder die politische Gemeinde, noch die Kirchengemeinde und schon gar nicht Eltern und Erzieher haben etwas davon, wenn die „Anderen" den schwarzen Peter haben. Damit wird das Problem nicht gelöst.

Der schwarze Peter sollte deshalb aus dem Spiel genommen werden. Es geht nur darum: Wie schaffen wir es, allen Kindern, die einen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz haben, einen qualitativ hochwertigen und bedarfsgerechten Platz anzubieten, ohne dabei die Kosten aus den Augen zu verlieren? Es gibt in der Gemeinde Kompetenzen auf der verwaltungstechnischen Seite, aber auch auf dem Gebiet der inhaltlich-fachlichen Arbeit im Kindergarten. Es sollte deshalb möglich sein, alle relevanten Aspekte gemeinsam zu beleuchten, um eine für alle Seiten akzeptable Lösung zu finden. Dies wäre unter anderem auch ein kleiner aber sehr konkreter Schritt aus dem „Pisa-Jammertal". Deshalb: Vergesst den schwarzen Peter, sonst haben ihn am Ende die, die ihn nun wirklich nicht brauchen können: unsere Kinder.

Dr. Rainer Henking

26197 Großenkneten

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