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Mit allen Sinnen den Advent erleben – das wollten die 13 Kinder, die am Sonnabend ins Bookholzberger Dietrich-Bonhoeffer-Haus gekommen waren. Wie in den vergangenen Jahren, hatte der ev.-lutherische Pfarrbezirk Bookholzberg alle Mädchen und Jungen zwischen sechs und zehn Jahren zu einem bunten Programm eingeladen – auch, damit Eltern daheim das Fest in Ruhe vorbereiten können. Ein Team von Ehrenamtlichen und Konfirmanden um Andrea Auffarth widmete sich mit den Kindern erst einmal der „gustatorischen Wahrnehmung“, also dem Schmecken: Gemeinsam wurden Kekse gebacken. Danach kamen die anderen Sinne an die Reihe. Bei einem Duft-Memory ging’s ums Riechen, bei einer Handmassage ums Fühlen, bei einer „Blindenführung“ ums Sehen und bei einem Hör-Memory ums Hören. Am kommenden Sonnabend, 12. Dezember, wird das Angebot fortgesetzt.

Das Hören – genauer: das Zuhören – stand am Sonntag im Bookholzberger Gasthaus „Am Hasbruch“ klar im Vordergrund. Autor Karl-Heinz Bonk gestaltete dort die plattdeutsche Lesung des Orts- und Heimatvereins Bookholzberg-Grüppenbühren. Der Oldenburger erzählte den rund 30 Zuhörern, dass er das Plattdeutsche als Kind auf dem Hof des Großvaters im Ammerland gelernt hatte – „der kannte alle Vögel mit Namen“. Viel, viel später habe er mit dem Schreiben begonnen, allerdings zunächst auf Hochdeutsch. Die an ihn herangetragene Bitte, eine Weihnachtsgeschichte auf Platt zu schreiben, sei dann quasi Auslöser gewesen, mit dem Plattdeutschen weiterzumachen. Mittlerweile hat Bonk mehrere Bücher verfasst, darunter „De Landkreis Ollnborg in Platt“. Bereichert wurde der Nachmittag am Hasbruch durch Akkordeonmusik von Günter Stolle.

Viele Hände hatte am Sonntag Irene Schlawin zu schütteln. Die 54-jährige Bewerberin auf die vakante Pfarrstelle der ev.-luth. Kirchengemeinde Ganderkesee leitete zunächst den Gottesdienst in der Cyprian- und Corneliuskirche. Anschließend stellte sie sich im Gemeindehaus allen Interessierten vor. „Sehr freundlich, offen“ – so hätten sie und ihr Ehemann Thomas Görlich in ersten Gesprächen die Menschen in Ganderkesee erlebt. „Es gefällt uns hier sehr, sehr gut.“ In ihrer adventlichen Predigt hatte die Geistliche über „Geduld“ gesprochen – ein Thema, das sie derzeit auch selbst berührt: Erst am Montag, 14. Dezember, wird der Gemeindekirchenrat über die Einstellung entscheiden. Die Einspruchsfrist endet am 3. Januar 2016.

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Der stellvertretende Leiter des Lauftreffs Ganderkesee, Manfred Helmes, nahm jetzt seine Weihnachtsfeier zum Anlass, um 18 Aktiven die verdienten Urkunden und Abzeichen für die erfolgreiche Teilnahme am Sportabzeichen zu überreichen. Die Bedingungen für das silberne Abzeichen erfüllten Joel Einemann, Herbert Finke, Gernot Kauß und Gabriele Strehl. Über die Auszeichnung in Gold freuten sich Ronald Einemann, Oliver Führer, Angela Germer, Manfred Helmes, Juliane Kalkbrenner, Marietta Klein, Ralf Krebs, Günther Marbach, Marc Möller, Herbert Müller, Elke Schalow, Ursel Schill, Stefan Schleper und Dieter Soia.

Eine große Herausforderung meisterten derweil vier Lauftreff-Sportler in Marßel: Sie nahmen am 6. Bremer Bergmarathon teil. Ralf Krebs belegte in einer Zeit von 4:40:48 Stunden den achten Platz, Gerold Einemann wurde in 5:33:00 Stunden 14. der Gesamtwertung. Marc Möller gewann den Halbmarathon in 1:41:41 Stunden, und Steffen Rühlmann benötigte als Drittplatzierter 2:01:53 Stunden.

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