Rund 20 Streitschlichter kamen im Ganderkeseer Rathaus zusammen. Grund hierfür war zum Glück kein konkreter Streitfall, sondern eine Fortbildungs- und Mitgliederveranstaltung des Bundes Deutscher Schieds-männer und Schiedsfrauen (BDS, Bezirksvereinigung Oldenburg). In Gegenwart des Landes- und Bezirksvorsitzenden Heinz Memmen und des Delmenhorster Amtsgerichtsdirektors Heinz-Peter Teetzmann lobte Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas das Engagement der Schiedspersonen.

„Manchmal sind die Fronten am Gartenzaun derart festgefahren, dass wir als Verwaltung nicht mehr weiterkommen mit unseren Vermittlungsversuchen. Dann sind Sie ein Joker, den wir gerne ziehen!“ Beispiele „aus der Praxis für die Praxis“ standen ebenfalls auf dem Programm. Hans Fingerhut berichtete zudem als Ganderkeseer Schiedsmann von seinen Erfahrungen.

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Unter den zahlreichen Gratulanten beim Festakt zur 100-Jahr-Feier des TSV Immer-Bürstel am Wochenende war auch Ralf Spille, Prokurist der Volksbank Ganderkesee-Hude. Er würdigte die Jugendarbeit des Vereins und überreichte dem TSV-Vorsitzenden Holger Kreye einen Scheck in Höhe von 1000 Euro – für jedes Vereinsjahr 10 Euro. Spille ist zugleich ehrenamtlicher Vorsitzender des TV Brettorf. Der vor allem im Faustball überaus erfolgreiche Verein wurde in diesem Jahr ebenfalls 100 Jahre alt. „Im Juli 1914 lag Immer im Eilbotenlauf vor Brettorf“, zitierte Spille aus der Chronik. Was aber viel schwerer wiege: Im gleichen Jahr unterlag Brettorf den Nachbarn aus Immer mit 7:18 beim Faustball. „Das wurmt mich noch immer“, so Spille.

Der TSV sattelte später auf Feldhandball um – und verließ nicht immer als Sieger den Platz. „Wir waren nicht immer erfolgreich“, erinnerte sich Werner Wachtendorf, Vorsitzender des Orts- und Heimatvereins Bürstel-Immer. „Aber als es darum ging, vorn in der Gaststätte Witte die Stiefel zu leeren, waren wir die Besten.“ Applaus erhielten die Tanzgruppen des TSV, die nach dem offiziellen Festakt die Zuschauer in die kleine Sporthalle lockten. Mit Liebe zum Detail präsentierte der Festausschuss in einer Ecke der Halle eine Foto-Ausstellung zum Jubiläum. Zu sehen waren unter anderem Bilder zur Fahnenweihe im Jahr 1923 oder zur Einweihung der Halle 1956. Zu den ersten Besuchern der Ausstellung gehörte Peter Ache, Vorsitzender des Kreissportbundes (KSB).

Auch der strömende Regen hielt eine Truppe mit Karl-Heinz Ruge an der Spitze nicht davon ab, zum Abschluss des „offiziellen Teils“ beim TSV-Jubiläumsfest einen blau-weiß verzierten Festbaum auf dem „Disco-Platz“ aufzustellen. Die 13 Meter hohe Birke hatte Jens Kläner gestiftet. Meike Bern­eisch ging mit dem Akkordeon vorweg, als es darum ging, den Baum an den richtigen Platz zu tragen.

Körperlich bedeutend weniger anstrengend war die Herausforderung, der sich am Sonntagnachmittag am Randes des 17. Ganderkeseer Bauernmarktes sieben der neun Direktkandidaten des Wahlkreises 28 für die Bundestagswahl zu stellen hatten. „Slalomfahren mit dem Rasenmähertrecker“ lautete die Aufgabe. Angelika Brunkhorst (FDP), Astrid Grotelüschen (CDU), Arnold Hansen (Freie Wähler), Harry Kowitz (Bündnis 21/RRP), Susanne Mittag (SPD), Andreas Neugebauer (Piraten) und Dragos Pancescu (Grüne) absolvierten den von der Ganderkeseer Landjugend aufgebauten Parcours nacheinander, die Zeit wurde gestoppt. Die Nase vorn hatte am Ende der Delmenhorster „Pirat“ Andreas Neugebauer: Er legte den Kurs in der kürzesten Zeit zurück.

Um die beste Zeit ging es auch beim vierten Jungtaubenpreisflug der Brieftaubenreisevereinigung Delmenhorst und Umgebung, der dieses Mal im westfälischen Telgte gestartet ist. 130 Kilometer hatten die Tiere zurückzulegen. 30 Züchter beteiligten sich mit 828 Jungtauben. Gestartet um 7.10 Uhr, erreichte die erste Taube um 8.42 Uhr das Ziel. Sie gehörte Rainer und Martin Herbst, die mit ihren Vögeln auch die Plätze zwei bis vier belegten. Fünfter wurde Klaus Steinmeyer, dem auf Platz sechs Hans-Jürgen Herwing folgte. Die Plätze sechs, sieben und zehn belegte ebenfalls Hans-Peter Romanek, Neunter wurde Klaus-Steinmeyer.

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