Kein klassisches Ladengeschäft mit Publikumsverkehr und täglichen Öffnungszeiten eröffnet am Wochenende die Firma ERK Sauna aus Wardenburg. An der Oldenburger Straße 233, im ehemaligen Stoffladen Windau, weiht Firmeninhaber Jan Volkmann einen Showroom ein, in dem interessierte Kunden Modellsaunen anschauen können. Acht ganz unterschiedliche Saunen sind auf der 120 Quadratmeter großen Fläche aufgebaut – von der Ein-Mann-Rotlicht-Sauna bis zum geräumigen, durchdesignten Luxus-Schwitzkasten mit eingebautem Fernseher. Mit ihrer Produktion sitzt die Firma ERK-Sauna im Wardenburger Gewerbegebiet Südost am Westerburger Weg. „Dort haben wir keinen Platz, unsere Saunen fertig zu präsentieren“, sagt Jan Volkmann.

Sein Traditionsunternehmen entwirft und baut seit über 30 Jahren individuelle und hochwertige Saunen nach Maß für private Kunden sowie für Hotels, Thermen oder Fitnessstudios. Das Unternehmen liefert weltweit, unter anderem nach Fuerteventura, Dubai und in die USA. Standen den Kunden bislang nur Fotos-CDs, Drop-Boxes im Internet und Kataloge zur Verfügung, um Musterbeispiele angucken zu können, so können sie nun auch zum Anfassen vorbeikommen. Zur Eröffnung steht der Schauraum am Sonnabend und Sonntag, 18. und 19. März, von jeweils 10 bis 18 Uhr offen. Und am Sonntag, 9. April, beim Wardenburger Frühlingsmarkt mit verkaufsoffenem Sonntag, noch einmal von 13 bis 18 Uhr. Außerhalb dieser Termine kann der Showroom nur nach Terminabsprache besichtigt werden.

Mit rund 30 tatkräftigen Mitgliedern beteiligte sich der Bürgerverein Westerholt vergangene Woche an der „Aktion saubere Landschaft“, für die in den kommenden Wochen viele Orts- und Bürgervereine im wahrsten Sinne des Wortes auf die Straße gehen: Sie sammeln Müll in Wäldern, an Straßenrändern und in Gräben. „Gerade am Straßenrand findet man viele Glasflaschen, auch Scherben, und immer wieder Altreifen“, weiß der Bürgervereins-Vorsitzende Claus Oeltjebruns aus der Erfahrung der vergangenen Jahre. Auch Computer, zum Teil sogar noch mit Datenträgern, haben die Helfer schon am Straßenrand gefunden.

Gut zwei Stunden waren die freiwilligen Müllsammler auf den Straßen Westerholts unterwegs, immer begleitet von einem „Besenwagen“, der schwere Gegenstände schon auflud. Am frühen Abend gab’s dann noch einen Imbiss für die aktiven Bürgervereinsmitglieder. Ganz bewusst gehen die Westerholter Anfang März zum Müllsammeln: „Dann ist das Gras noch niedrig und man entdeckt mehr“, erklärt Oeltjebruns.

Auch an diesem Wochenende sind wieder Vereine unterwegs: Sowohl der Ortsverein Tungeln als auch die Dorfgemeinschaft Achternholt machen sich auf den Weg, um die Landschaft von achtlos weggeworfenen Abfällen zu befreien.

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