Colnrade Die Reihe der angetretenen Gastvereine und Abordnungen beim Empfang zum 125-jährigen Bestehen des Schützenvereins Beckstedt am Sonnabendnachmittag hätte wohl kaum imposanter ausfallen können. Am Hoboldsweg in Colnrade hatten die Schützenvereine und Musikzüge Aufstellung genommen.

Für Erwin Lührs als Vorsitzender des Jubiläumsvereins ein großer Moment, als er die Gäste willkommen hieß, darunter auch die Colnrader Vereine, die Ehrengäste wie Kreis-Ordnungsamtsleiterin Sonhild Lindemann als Vertreterin des Landkreises, Samtgemeindebürgermeister Uwe Cordes, Bürgermeisterin Anne Wilkens-Lindemann, Pastorin Dr. Marijke Smid, und vom Bezirksschützenverband Grafschaft Hoya sowie des Kreisschützenverbandes Bassum, Präsident Wilhelm Bäker und Stellvertreter Jens Voß, und den Präsidenten des Schützenbundes Huntetal, Frank Burgsmüller.

Mit dabei am Sonnabend in Colnrade: die Harpstedter Bürgerschützen BILD: Peter Kratzmann

Förderung des Gesangs und des geselligen Lebens

Neun Männer waren es, die sich 1889 in Beckstedt zusammenfanden, um einen Verein zu gründen. Zweck des neu gegründeten Vereins „Verein –Einigkeit“ war die Förderung des Gesanges, des Kegelns und des geselligen Lebens. Nach einer Satzungsänderung 1910 wurde daraus der Schützenverein Einigkeit zu Beckstedt; denn das Zielschießen und Exerzieren kam hinzu. Den heutigen Namen Schützenverein Beckstedt von 1889 erhielt der Verein 1968, als auch der Beitritt zum Deutschen Schützenbunde erfolgte.

Der heutige Ehrenvorsitzende Wilhelm Ohlendiek und Bürgermeister Werner Helms setzten die Idee einer unterirdischen Schießanlage um. Ohlendiek war 26 Jahre lang Mitglied im Vorstand, davon 18 Jahre als Vorsitzender.

Einen besonderen Gruß brachte Lührs nicht nur der zahlreich angereisten Schützengesellschaft Edelweiß Egling an der Paar aus Bayern entgegen, sondern auch der Wildeshauser Schützengilde. Die Wildeshauser kamen gleich mit 130 Mann, nebst Schaffer, König, Oberst, Offizieren und Spielmannszug. Aber auch die Harpstedter Bürgerschützen waren mit 63 Mann inklusive Prager angerückt. Dabei waren auch die vier Korporale.

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Kreisvertreterin Sonhild Lindemann sagte: „Heute ist der Verein Ort des Miteinanders, der Mitverantwortung und des Mithandelns sowie Mitgestaltens. Er ist ein Ort des Zusammenhalts und des Zusammenseins der Generationen.“

Samtgemeindebürgermeister Uwe Cordes erklärte: „Es ist erstaunlich, was viele Helfer hier für dieses Fest geleistet haben, Achtung und Anerkennung meinerseits. Einfach toll. Es geht seit 125 Jahren hier nicht nur um das Schützenhandwerk, sondern auch um die Geselligkeit. Ich wünsche ihnen, dass sich auch weiterhin Frauen und Männer bereit finden, sich für ihren Verein zu engagieren.“

Bürgermeisterin Anne Wilkens-Lindemann lobte das Erreichte für den Menschen in Colnrade. „Die Gemeinde Colnrade ist stolz auf euch“, rief sie in die Runde.

Nach Vergabe der Fahnenbänder, Totenehrung mit dem Stück „Ich hatte einen Kameraden“, vorgetragen von den Klosterbachtalern, und dem Singen der Nationalhymne gingen die Vereinsabordnungen zur Kaffeetafel. Im Festzelt überreichten sie Geschenke an den Jubiläumsverein. Am Abend fand der gesellige Teil mit Tanz und Musik statt.

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