In der Schierbroker Grundschule herrschte am Sonnabend geschäftiges Treiben. Der „Schierbroker Büchertag“ hatte etliche kleine und große Leseratten angelockt, da wurde geblättert und beratschlagt, auch gebastelt und geschmaust. Nur in einem Klassenraum gleich neben der Aula, da war es mucksmäuschenstill. Viele Gäste warteten gespannt auf die jungen Vorleser, die da nacheinander auf einem mit rotem Samt bedeckten Stuhl Platz nehmen würden: Finn Luca Cordes, Tobias Bücking und Maria Tönnies. Die drei Kinder aus den Klassen 2, 3 und 4 hatten den schulinternen Vorlesewettbewerb gewonnen und nahmen ihre Zuhörer nun mit auf eine witzige Bahnfahrt, zu den fürchterlichen Olchis oder in den sommerlichen Möwenweg. Anschließend wurden sie von Rektorin Karin Rohde geehrt. Der Wettbewerb habe ein beachtliches Niveau gehabt, auch viele Jungen hätten ganz vorn mitgemischt, bescheinigte Lehrerin Katrin Schulze, die die Organisation in die Hand genommen hatte. Es sei „unglaublich schwer“ gewesen zu entscheiden, wer denn nun am besten vorgelesen habe. Wie üblich, bot der „Büchertag“ auch viel für Auge und Ohr – wie etwa Ballett (organisiert von Sandra Brüning) sowie musikalische Beiträge (Fred Molde bzw. Britta Gabor-Merz).

Ausgesprochen viele Kinderbücher wurden am Sonnabend auch in Grüppenbühren-Bülterei angeboten. Auf der Diele der Familie Schwarting veranstaltete der Förderverein des Kindergartens Hummelburg seinen herbstliches Spielzeug-Basar. Jeweils zehn Prozent des Verkaufspreises gehen an den Förderverein, schilderte Organisatorin Denise Grape die „Spielregeln“. Und das seien immerhin etwa 250 Euro.

Auf Achse war am Sonnabend die Sektion Oldenburg des Deutschen Alpenvereins. Die Wanderer (ovales Bild) hatten nämlich zu einer Halbtagstour nach Ganderkesee eingeladen und wollten einmal den Süden der Gemeinde kennen lernen. Zwei bis drei Wanderungen im Monat würden von der etwa 1000 Mitglieder starken Sektion veranstaltet, berichtete Renate Büsing. Dass diesmal in Ganderkesee gewandert wurde, kam durch das Mitglied Ruth Jagusch zustande, die Ganderkeseerin hatte auch die Strecke ausgearbeitet. Übrigens: Manch einer der Teilnehmer kannte die Gemeinde zuvor auch schon wie seine Westentasche – zum Beispiel Vereinsmitglied Horst Tiemann, ehemals Ordnungsamtsleiter von Ganderkesee.

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Viele Hände wurden am Wochenende in Altengraben geschüttelt. In der neuen Turnhalle vergab der VfL Stenum die Sportabzeichen 2010 an Jugendliche und Kinder (über die Ehrung der Erwachsenen hatte die Nordwest-Zeitung am Montag berichtet). 49 junge VfL-Mitglieder hätten die geforderten Leistungen erfüllt, berichtet Marlies Elbin, die neben Insa Liebner und Sabine Kurzitza-Drawin als Prüferin die erbrachten Leistungen abnimmt. Auch seien elf Minisportabzeichen (fürs Absolvieren von drei oder vier von fünf Disziplinen) vergeben worden. Nele Holldorf bestand die Bedingungen für das Europäische Jugendsportabzeichen. Als „Stammgast“ schaffte Max Münstermann bereits sein zehntes Sportabzeichen. Jüngste Teilnehmerin war die sechsjährige Bente Busch.

Als Sportsmann ist auch Helmut Pleus bekannt. Jetzt überraschte der Bookholzberger allerdings in einer ganz anderen „Disziplin“: Als Hobbygärtner holte er eine Serie von Riesen-Kohlrabi aus dem eigenen Garten. Vor einigen Jahren, so erinnert er sich, habe er schon einmal eine sieben Pfund schwere Knolle geerntet. Doch diese Marke wurde jetzt genommen: Ein Kohlrabi bringt sieben, zwei weiter bringen jeweils acht Pfund auf die Waage – und ein weiterer ist zehn Pfund schwer. „Es gehört Wetterglück dazu“, sagte Pleus bescheiden. Doch das allein erklärt das enorme Wachstum natürlich nicht. Pleus legt großen Wert auf die Bodenbeschaffenheit und damit auf die Voraussetzungen für die „Hilfskräfte“ (mit denen er Regenwürmer meint). Kunstdünger oder Gifte meidet er. Einer seiner Tipps: Was der Boden gibt, und nicht verwertbar ist, das solle der Boden möglichst zurückerhalten. Ein Beispiel? „Das Laub bleibt im Garten“, wird nicht zusammengeharkt. „Das sorgt für Bodengare“, und es verhindere, dass Nährstoffe in tiefere Schichten gespült werden.

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