Stühlerücken im Haus der Vereine: Normalerweise sind die Vorstandssitzungen des TV Brettorf mehrstündige Veranstaltungen, bei denen die Mitglieder des Gremiums höchstens Getränke zu sich nehmen. Diesmal standen zusätzlich leckere Häppchen auf dem Tisch, denn das Treffen war ein besonderes: das erste im neuen Besprechungszimmer unterm Dach des Hauses der Vereine (einstige Grundschule). Die Freiwillige Feuerwehr und der Turnverein haben mit viel Eigenleistungen im vergangenen Jahr das Dachgeschoss ausgebaut, die Gemeinde finanzierte das Vorhaben. Im April sollen die neuen Räumlichkeiten bei einem Tag der offenen Tür vorgestellt werden. Im Flur sind übrigens die Wappen der Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft der Brettorfer Vereine bereits als schmückende Kunstwerke zu sehen: Marion Einemann warf sie per Beamer an die Wand und malte sie exakt ab.

Generationswechsel im Dötlinger Schützenhof Unter den Linden: Mit einem Frühschoppen übernimmt Thomas Bötefür am Sonntagvormittag endgültig den alteingesessenen Gastronomie- und Hotelbetrieb am Rittrumer Kirchweg von seinen Eltern. Gleichzeitig startet damit ein Jubiläumsjahr für die Familie Bötefür: Vor 50 Jahren eröffnete Großvater Gustav Krumland den Schützenhof neu.

Einen zusätzlichen Grund zum Feiern hatte zwischen dem Weihnachtsfest und dem Jahreswechsel die „rechte Hand“ von Hattens Bürgermeisterin Elke Szepanski, Marianne Hanschke, die am 29. Dezember den Bund fürs Leben geschlossen hat und sich an ihrem Arbeitsort, dem Rathaus der Gemeinde in Kirchhatten, mit dem Physiotherapeuten Udo Bargfeldt aus Hude trauen ließ. Die jetzige Marianne Vieler-Bargfeldt ist seit dem 1. Januar 1992 bei der Gemeinde Hatten beschäftigt und seit dem 1. Dezember 1994 im Sekretariat des Bürgermeisters tätig. Bürgermeisterin Szepanski hatte sich für die Trauung etwas Besonderes ausgedacht, trug ein selbst verfasstes Gedicht vor und wünschte dem Paar „Liebe, Treue und viel Herz, keinen Kummer und keinen Schmerz“.

Der SPD-Landtagskandidat Axel Brammer stellte sich am Donnerstag den Einwohnern des kleinen Dorfes Brammer in der Gemeinde Beckeln vor. In seiner Schulzeit war Brammer in den Sommerferien oft in Klein Hollwedel. Auf dem Weg dorthin fuhr er mit dem Fahrrad durch Brammer. Jetzt hatte er Hermann Bokelmann als Ortskundigen mitgenommen.

Große Freude über eine gelungene Aktion: Das 1. Rott des Harpstedter Schützenfestes hatte nun schon im vierten Jahr einen Abholservice für alte Weihnachtsbäume im Flecken angeboten und insgesamt 237 Bäume fachgerecht entsorgt. Der Reinerlös von 350 Euro kommt der neuen Kirchen-Stiftung zugute. Am Mittwoch hat Timo Chudaska vom Organisations-Team des Garderotts das Geld an die 2. Vorsitzende der Stiftung, Brigitte Wilke übergeben. Neun Gardisten holten die Bäume aus den Straßen des Fleckens ab. Viele Bewohner freute die Aktion so, dass sie mehr als nur die zwei Euro spendeten. Die Gartenbaufirma Knolle stellte kostenlos einen großen Schredder zur Verfügung, und andere Firmen stellten Container und Fahrzeuge.

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