Beim Pfundesägen auf dem diesjährigen Hasbruchtag hat es sieben glückliche Gewinner gegeben – davon gleich fünf, die es schafften, exakt 500 Gramm von einem Holzstamm abzusägen. Nun wurden die Preise an die Sieger übergeben. Lothar Kranz aus Hude nahm in Vertretung für Tharon Zantopp aus Kirchlinteln den ersten Preis, einen Regenschirm, entgegen. Steen Lehmitz aus Ganderkesee holte sich zusammen mit seinem Bruder Jonte, der den Sägepartner seines Bruders, Malte Gillerke, vertrat einen Nistkasten als zweiten Preis ab. Leon Schütte, ebenfalls aus Ganderkesee, erhielt als Dritter das Buch „Gesichter des Waldes“.

Drei weitere Regenschirme stehen in der Försterei zur Abholung bereit für Noah Reichwald, Jaden Bütow und Teja Manskopf (alle aus Hude).

Der Huder Tennisverein richtete vor Kurzem ein Männer-Doppel-Spaß-Turnier um den „Tewa-Cup“ aus – für die drei Erstplatzierten gab es Preise, darüber hinaus Einkaufsgutscheine für alle anderen Teilnehmer, gesponsert von der Tewa Tempel Warenhandels GmbH in Ganderkesee. Insgesamt kämpften 16 Teilnehmer in vier Spielrunden mit wechselnden Partnern gegeneinander, wobei jeweils die Anzahl der gewonnenen Spiele gezählt wurde und die Gesamtsumme die Platzierung ausmachte. Mit 28 Spielpunkten siegte Günther Ehlert vor Marc Hilfers und Kurt Werner, die auf jeweils 24 Punkte kamen.

Eine Dank- und Gedenkstele ist am Sonntagvormittag zum 70. Jahrestag der Neugründung der katholischen Kirchengemeinde auf dem Vorplatz der St. Marien Kirche gesegnet worden. Durch Vertreibung und Flucht nach dem 2. Weltkrieg wurde in Hude zunächst eine Seelsorgestelle geschaffen. 1948 wurde der Seelsorgebezirk zu einem selbstständigen Pfarrrektorat mit eigenem Pfarrer erhoben.

„Zum Gedenken daran wurde vor zwei Jahren die Einrichtung einer Dank- und Gedenkstele vom Kirchenausschuss und Pfarreirat beschlossen“, erinnert Pfarrer Norbert Steffen. „Den Einwohnern von Hude zum Dank und zur Erinnerung an die Aufnahme der Vertriebenen und Flüchtlinge aus dem Osten nach 1945“, lauten die Worte auf der zur Straße zugewandten Seite der Stele, die von Steinmetz und Steinbildhauer Marcel Dietrich aus Ganderkesee gestaltet wurde. Die Finanzierung erfolgt aus dem Vermächtnis der ehemaligen Leiterin der katholischen Grundschule in Hude, Angela Guder.

Im Anschluss an die Segnung kam die Gemeinde noch zum Kirchweihfest im Garten hinter der Kirche zusammen. „Es gibt Aktionen für Kinder, die die katholische Grundschule präsentiert, außerdem gibt es ein Grillbuffet sowie Kaffee und Kuchen – alles was zu einem gemütlichen Nachmittag dazu gehört“, erklärte Sieglinde Suhr von der Kirchengemeinde.

Was verbindet Hude eigentlich mit Europa und wo gibt es in Hude Berührungspunkte mit Europa? Mit diesen Fragen haben sich die Schülerinnen und Schüler der Peter-Ustinov-Schule eine Woche lang auseinandergesetzt. Als Ergebnis präsentierte die Klasse 7a des gymnasialen Zweigs am Sonntagvormittag im Huder Klostermuseum einen Film. „Diesen haben die Schüler selbst gedreht und geschnitten“, berichteten die Klassenlehrer Julia Müller und Peter Seiffert.

Insgesamt 19 Jugendliche hatten sich an der Projektarbeit beteiligt. Mitte August wurden eine Woche lang Interviews geführt und die Antworten nun im Film zusammengefasst. Unter anderem kam Hudes Bürgermeister Holger Lebedinzew zu Wort, der über die Rolle von Städtepartnerschaften mit anderen Ländern berichtet hat. Auch Klaus Rademacher, 2. Vorsitzender des Vereins Freunde des Klosters Hude, erzählte, wie wichtig Europa für den Klosterort und die Zisterzienser ist.

Um auf die wirtschaftlichen Aspekte einer europäischen Vernetzung einzugehen, führten die Schülerinnen und Schüler auch Interviews bei den Amazonenwerke in Altmoorhausen. Nico Rettcher, Schulleiter der Peter-Ustinov-Schule kam im Film ebenfalls zu Wort – schließlich gibt es an der Schule Austauschprogramme in alle Huder Partnerstädte.

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