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In Wardenburg ist am Dienstag der dienstälteste Polizist des Ortes in den Ruhestand verabschiedet worden. Klaus Knetemann (62) hat fast 40 Jahre lang Einsatz- und Streifendienst geleistet. Stationen seiner Laufbahn waren Sögel, Hannover, die Bereitschaftspolizei Oldenburg, Delmenhorst und schließlich Wardenburg.

In seinem Heimatort – Knetemann Geburtshaus steht an der Ecke Oldenburger Straße/Litteler Straße – hat der Polizist mit Abstand die längste Zeit verbracht. 31 Jahre lang repräsentierte er hier gemeinsam mit seinen Kollegen Recht und Ordnung. Langweilig dürfte es dem Ruheständler nicht werden und dann und wann werden ihn die Wardenburger auch noch in einer Uniform sehen können. Die ist allerdings grün und nicht mehr blau. Knetemann ist seit langem Mitglied im Wardenburger Schützenverein. 2011 wurde er zum zweiten Mal dessen König. Gemeinsam mit seiner Partnerin hat er außerdem jetzt noch mehr Zeit fürs Reisen im Wohnmobil.

Die Nacht um die Ohren geschlagen haben sich von Dienstag auf Mittwoch die Mitglieder des Bürgervereins und Reservisten aus Wardenburg. Schon kurz nachdem der Maibaum gesetzt und fest verankert war, begann das traditionelle Prozedere. Von nun an musste die 16 Meter hohe Birke ununterbrochen bewacht werden. Nach altem Brauch können Maibäume gestohlen werden und dazu werden nicht einmal Gartengeräte wie Axt, Säge oder Spaten gebraucht. Wenn es eine Gruppe schafft, mindestens dreimal an den Baum zu schlagen, dann hätte der Bürgerverein diesen verloren und müsste, ihn mit Getränken wieder einlösen.

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Lea Rippen, Sophie Stamma, Jannik Kruismann, Katharina Böker, Johannes Spelde, Kevin Röhrs und Marcel Schnell – ausgerüstet mit einer Säge und einer Schaufel –, versuchten es tatsächlich, den Maibaum zu stehlen. Doch Dank der Standhaftigkeit und Ausdauer der beiden Bewacher Manuela Köhrmann und Ingo Dittmer bekamen sie keine Chance. Mehr Pech hatte da die Freiwillige Feuerwehr in Wardenburg. Trotz starker Bewachung durch 18 Mann gelang es nach Auskunft von Uwe Arndt einem Mofaclub, den Baum vor dem Feuerwehrhaus an der Oldenburger Straße zu ergattern. Der muss nun eingelöst werden.

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