Wildeshausen „Machen, was machbar ist“, sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende im Wildeshauser Stadtrat, Wolfgang Sasse. Deshalb denkt seine Fraktion neu über die Nachnutzung des alten Feuerwehrhauses am „Huntetor“ nach. Der Vorschlag: Die Corona-Krise trifft auch die Kreisstadt. Deshalb müssten Großprojekte wie das Urgeschichtliche Zentrum (UZW) überdacht werden. Die CDU schlägt vor, das Raumkonzept für das UZW zu verkleinern, um die Kosten zu reduzieren. Gleichzeitig hat sie die Stadtverwaltung beauftragt, bei der Wildeshauser Schützengilde anzufragen, ob sie Interesse an der Übernahme des Feuerwehrhauses hat – unter Einbeziehung eines kleineren UZW und als Domizil für Musikvereine, den Heimatverein, Verkehrsverein, als Begegnungsstätte und Bürgerhaus.

„Wir sind der Meinung, dass das über acht Jahre angelegte und geförderte Projekt eines Urgeschichtlichen Zentrums im Gebäude der ehemaligen Feuerwehr zu Lasten anderer wichtiger Projekte wie Realschule und Schwimmbad geht“, meint Sasse. Das UZW sei von der Stadt weder zu finanzieren noch zu unterhalten.

Das Programm „Zukunft Stadtgrün“ mit dem Urgeschichtlichen Museum, dem Stadtwall und der Burgwiese hat ein Volumen von 9,1 Millionen Euro und wird von Bund und Land gefördert. Ein Drittel der Kosten übernimmt die Stadt. Das Geld soll auch in die denkmalgeschützten Gebäude an der „Herrlichkeit“ fließen, in denen noch die Polizei untergebracht ist.

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Die CDU hat beantragt, dass die Stadtverwaltung die Rechtslage prüft, ein komprimierteres UZW plant und mit den entsprechenden Behörden über eine reduzierte Förderung spricht. Nach einem Gespräch mit der Schützengilde soll das Thema in einer Sondersitzung des Ausschusses für Finanzen, Controlling und Wirtschaft beraten werden. „Erst danach kann über ein Raumkonzept mit seinen Folgen entschieden werden“, so Sasse.

Derzeit liegen die Projekte Freibadsanierung und „Zukunft Stadtgrün“ mit UZW auf Eis. Grund ist die Haushaltssperre des Bürgermeisters.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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