Wildeshausen /Landkreis In Corona-Zeiten steht auch das ehrenamtliche Engagement im Landkreis Oldenburg vor besonderen Herausforderungen. Doch wenn es gilt, eine Wohnberatung für Ratsuchende anzubieten, zeigen sich die ehrenamtlichen Wohnberater für den Landkreis Oldenburg mehr als flexibel.

„Auf Grundlage der mit dem Gesundheitsamt abgestimmten Abstands- und Hygieneregeln machen wir durchaus Hausbesuche, das hat bisher keine Probleme gegeben“, argumentiert das eingespielte Team Jürgen Lüdtke und Hans-Joachim Brandt.

Selbstschutz stehe natürlich an erster Stelle, darüber sind sich auch die anderen Wohnberater Doris Josquin, Rüdiger Laudien und Gerhard Einhaus einig. Allerdings ginge es ihrer Meinung nach auch darum, sich solidarisch mit den Mitmenschen zu zeigen.

Beratung auch im Freien

Viele Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus schränken nach Auffassung der Ehrenamtlichen zwar den Alltag ein, aber was im Bereich ehrenamtliche Wohnberatung möglich ist, wird auch in Zeiten der Pandemie geleistet.

„Selbst wenn wir dafür bei gutem Wetter in den Garten umziehen und die Beratung an der frischen Luft durchführen“, versichert Hans-Joachim Brandt. „Aber auch am Telefon oder per E-Mail können wir viele wichtige Fragen beantworten”, so die Erfahrung von Jürgen Lüdtke.

Auf diese Weise, sagt Gerhard Einhaus, werden Interessenten weiterhin in die Lage versetzt zu erfahren, was für einen behindertengerechten Zugang zum Wohnhaus erforderlich ist oder wie ein Badezimmer altengerecht angepasst werden kann. Zudem gibt die Beratung Auskünfte zu Fördermöglichkeiten für den Wohnungsumbau.

„Um im Einzelfall angemessen und bedarfsgerecht beraten zu können, ist bei der Online-Beratung hilfreich, wenn Ratsuchende Fotos per E-Mail schicken,“ sagt Lüdtke. Damit könne man sich kontaktlos ein Bild von den Gegebenheiten machen.

Fortbildung im Kreishaus

Dass das Thema ehrenamtliche Wohnberatung im Landkreis Oldenburg wieder Fahrt aufgenommen hat, freut insbesondere Christiana Dölemeyer, Leiterin des Amtes für Teilhabe und Soziale Sicherung. „Es ist schön, dass die sechs zurzeit aktiven ehrenamtlichen Wohnberater aus Ganderkesee sich bereit erklärt haben, auch kreisweit zu agieren und eingesetzt zu werden, hebt Dölemeyer hervor. Das gelte solange, bis in allen Gemeinden genügend Wohnberater für Einsätze vor Ort ausgebildet sind.

Vor diesem Hintergrund sei es sehr erfreulich, dass die im Herbst geplante Fortbildung im Kreishaus in Kooperation mit dem Niedersachsenbüro „Neues Wohnen“, mit 20 Teilnehmern aus dem Kreisgebiet bereits ausgebucht ist.  Personen, die sich für eine ehrenamtliche Wohnberatung interessieren, wenden sich bitte an Inca Schröder vom Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen im Kreis Oldenburg: Telefon 04431/85 442 oder per E-Mail an inca.schroeder@oldenburg-kreis.de

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