Amtsgericht
Zwei neue Schiedsleute nehmen Arbeit auf

Bei Privatklagedelikten wird in der Regel ein Schlichtungsverfahren beim Schiedsamt vorgeschaltet. Die Amtszeit der Schiedsleute beträgt fünf Jahre.

Keine Freiartikel mehr in diesem Monat.

Bereits NWZ-Abonnent?

Jetzt anmelden

Noch nicht registriert?

Als Abonnent der Nordwest-Zeitung und des NWZ-ePapers haben Sie den vollen Zugriff nach einmaliger Freischaltung bereits inklusive!

Zugang freischalten

Noch nicht registriert?

Als Abonnent der Nordwest-Zeitung und des NWZ-ePapers haben Sie den vollen Zugriff nach einmaliger Freischaltung bereits inklusive!

Zugang freischalten

Wildeshausen /Dötlingen Die Direktorin des Amtsgerichts Wildeshausen, Sabine Plate-Greupner, hat zwei neue Schiedspersonen für den Schiedsamtsbezirk Stadt Wildeshausen/Gemeinde Dötlingen verpflichtet. Die neuen Schiedsleute, Heike Rhoden aus Wildeshausen und Joachim Nolte aus Wildeshausen als Vertreter, wurden zuvor einstimmig von den Räten der Stadt Wildeshausen und der Gemeinde Dötlingen gewählt. Mit der formellen Verpflichtung haben sie nun ihr „wichtiges Amt“ angetreten.

Die Neuwahl war nach Mitteilung des Amtsgerichts erforderlich geworden, weil die bisherigen Schiedspersonen nach Ablauf ihrer Amtszeit für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung standen. Plate-Greupner dankt den ausscheidenden Schiedspersonen Eckehard Hautau und Silke Müller „für ihren großen Einsatz und die gute Zusammenarbeit“

Sie beglückwünscht gleichzeitig Rhoden und Nolte zu ihrer Wahl. Mit der Übernahme des Ehrenamtes leisten die Schiedsleute nach Darstellung von Plate-Greupner einen wertvollen Beitrag zu einem sozialen und friedvollen Miteinander.

In einer offiziellen Feierstunde am Freitag, 21. September, werden die scheidenden Schiedsleute durch die Bürgermeister der Stadt Wildeshausen und der Gemeinde Dötlingen sowie der Direktorin des Amtsgerichts verabschiedet und gleichzeitig Heike Rhoden und Joachim Nolte als Nachfolger begrüßt. Sie sind für fünf Jahre im Amt.

Die auch auf der Internetseite des Amtsgerichts veröffentlichten Kontaktdaten der neuen Schiedsleute lauten: Heike Rhoden, Telefon   0 44 31/ 93 08 92 oder Telefon   0174/ 4 41 51 48, E-Mail: heikerhoden@gmx.de und Joachim Nolte, Telefon   0  44  31/ 9 46 43 31 oder Telefon   0162/ 2 62 55 59, E-Mail: Jonol@t-online.de.

Ein Schiedsamtsverfahren ist in bestimmten Angelegenheiten vor der Einschaltung des Gerichtes oder der Staatsanwaltschaft vorgesehen. Im Privatklageverfahren ist es obligatorisch, vor Klageerhebung ein Schlichtungsverfahren beim Schiedsamt durchzuführen. Zu den häufigsten Privatklagedelikte im Schiedsverfahren gehören Themen wie Beleidigung, üble Nachrede, Verleumdung, Bedrohung und Sachbeschädigung sowie Verletzung des Briefgeheimnisses. Das Schiedsamt kann auch auf freiwilliger Basis einige Streitigkeiten regeln, die sonst vor den Zivilgerichten zu entscheiden wären.

Das könnte Sie auch interessieren