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Wardenburg Wardenburg wächst – und das lässt sich ganz konkret an einer Zahl ablesen: Erstmals hat die Gemeinde die Marke von 17 000 Einwohnern durchbrochen. Bereits Anfang Dezember hatte sich Claudia Meier von der Stadt in den Landkreis Oldenburg umgemeldet, wodurch die Gemeinde eine weitere 1000er-Grenze knacken konnte. Für Bürgermeisterin Martina Noske, Hauptamtsleiter Wolfgang Arians und Bürgerbüro-Leiterin Angelika Vinup ein Anlass, die Neubürgerin aus Südmoslesfehn im Rathaus bei einer Tasse Kaffee persönlich zu begrüßen.

Den Grund für ihren Umzug von der Stadt vor die Tore Oldenburgs hatte Claudia Meier gleich mitgebracht: Lebensgefährte und Ur-Moslesfehner Detlef Brock, mit dem die gelernte Krankenschwester und studierte Sozialpädagogin Ende vergangenen Jahres zusammengezogen ist. An der Grenze zu Oldenburg will das Paar einen gemeinsamen Lebensabschnitt beginnen.

144 Bürger mehr

Zum Stichtag 31. Dezember 2016 hatte die Gemeinde Wardenburg 17 008 Einwohner. Das sind 144 mehr als genau ein Jahr zuvor.

In den einzelnen Ortschaften sahen die Zahlen zum 31.12.2016 wie folgt aus: Achternholt 318 Einwohner (im Vergleich zum Vorjahr gleich geblieben), Achternmeer 1179 (+12), Astrup 248 (+5), Benthullen Ost 201 (-1), Benthullen West 359 (+1), Charlottendorf Ost 327 (+46), Charlottendorf West 256 (-2), Harbern I 217 (+10), Harbern II 265 (-12), Hundsmühlen I + II 3051 (+30), Höven 172 (-6), Klein Bümmerstede 95 (+2), Littel 468 (-14), Oberlethe I + II 550 (+18), Südmoslesfehn 1147 (+25), Tungeln 1460 (+10), Wardenburg I 1548 (+35), Wardenb. II 2661 (-25), Wardenb. III 1806 (+6), Westerburg 235 (-6), Westerholt 445 (+10).

„In den vergangenen drei Jahren haben sich die Einwohnerzahlen der Gemeinde Wardenburg sehr positiv entwickelt“, berichtete Martina Noske. Ausschlaggebend dafür seien neue Baugebiete in Hundsmühlen, Tungeln und Wardenburg gewesen. Wohnte Ende 2014 noch 16 602 Personen in der Gemeinde, so waren es ein Jahr später bereits 16 864 und am 31. Dezember 2016 17 008.

„Vor etwa fünf Jahren ist die Einwohnerzahl auch schon mal rückläufig gewesen“, erinnerte sich die Verwaltungschefin und nannte als Grund die damals verhaltene Baulandpolitik des Gemeinderates.

Neubürgerin Claudia Meier, die in Wolfenbüttel geboren wurde, macht sich Stück für Stück mit ihrer neuen Gemeinde vertraut. „Wir erkunden viel mit dem Fahrrad“, sagte Meier und stellte fest: „Ich finde die Landschaft hier total schön, und ich habe das Gefühl, ich kann mich hier gut verwurzeln.“

Auch wenn sie bereits im Ruhestand sei, so Meier, sei sie weiterhin neugierig auf neue Erfahrungen und eventuell neue Aufgaben. Das ließ die Bürgermeisterin sofort aufhorchen: Ehrenamtliche Arbeit gebe es in der Gemeinde genug, so zum Beispiel im Ortsverein Südmoslesfehn. „Und uns fehlen immer noch Ratsmitglieder aus Südmoslesfehn“, so ein weiterer Versuch Noskes, Claudia Meier für ein Ehrenamt zu begeistern.

Claudia Meier will es jedoch ruhig angehen lassen und „erst einmal in der Gemeinde richtig ankommen“.

Marén Bettmann Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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