Kirchhatten Zwölf Jahre stand Günther Lütje aus Tweelbäke an der Spitze des Hegerings Hatten. Auf der Jahreshauptversammlung im Schützenhof Kirchhatten stand er bei den Vorstandswahlen aber nicht mehr zur Verfügung. Ohne Gegenstimmen gewählt wurde Gernot Köhrmann aus Streekermoor. Unverändert blieben die Positionen von Hans-Hermann Oltmann aus Sandhatten als Stellvertreter, Greta Kief als Schriftführerin und Detlef Kersebaum als Kassenwart (beide aus Hatterwüsting). Lütje bedankte sich bei der Mitgliedschaft, die ihn bei seiner Arbeit unterstützt hat und zog in seiner Abschiedsrede eine positive Bilanz mit zahlreichen Lehr- und Besichtigungsfahrten, der Teilnahme und Präsentation auf der Messe Landtage Nord, der Einsetzung des Infomobils und Teilnahme an Ausstellungen. Besonders zu erwähnen sei dabei die Ausstellung „Mein Tier“ in der Weser-Ems-Halle. Sehr gut angenommen sind seit Jahren die Ferienpaßaktionen für Kinder und mit der guten Resonanz beim gemeinschaftlichen Grillen innerhalb des Hegerings habe auch die Geselligkeit ihren Platz erhalten.

Zum Anfang der Tagesordnung begrüßte Lütje den Vorsitzenden der Kreisjägerschaft Oldenburg-Delmenhorst, Karl-Wilhelm Jacobi, und Kreisjägermeister Erich Kreye, die in ihren Grußworten neben der Diskussion um die bleifreie Munition auch das Verhältnis zur neuen Landesregierung kritisch beleuchteten. Der Landwirtschaftsminister sei den Jägern nicht besonders wohl gesonnen, so Jacobi, er sei nicht gesprächsbereit und es sei zu befürchten, dass die Zukunft der Jägerschaft sich am grünen Tisch entscheiden werde – ohne dass sie Einflussmöglichkeiten bekomme. Auch Kreye kritisierte, dass der Minister die Katze nicht aus dem Sack lassen würde und die Jägerschaft jetzt abwarten müsse, was auf sie zukomme.

Jacobi und Kreye ehrten anschließend langjährige Mitglieder. 40 Jahre lang ist Dietrich Gramberg Hegeringmitglied, 25 Jahre Erich F. Biebert, Georg Brüggemann, Günther Warns, Uwe Backhus und Günter Lütje. Zu ihren Ehren erklang durch die Jagdhornbläser aus Dingstede das Signal „Hoch soll er leben“.

Nach der Aufnahme von sieben neuen Mitgliedern verlas der Vorsitzende den Streckenbericht, jeweils pro Wildart mit einem Signal der Bläser begleitet. Nach dem Bericht der Rehwildbewertungskommission durch Wolfgang Schypkowski trug Lütje den Jahresbericht vor. Er lobte die Anlage von Blühstreifen, sprach sich aber für mehrjährige Projekte aus. Neben Aktionen des Hegerings, Informationen zur Befriedung der Grundflächen nach ethischen Gründen nach § 6a des Bundesjagdgesetzes und Gründung des Biotop-Fonds hatten die Obmänner das Wort.

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