Wardenburg Die Zentrale Umsteigehaltestelle (ZUH) an der Oldenburger Straße/Ecke Reiher Weg in Wardenburg wird wohl kommen, aber macht sie auch eine Querungshilfe erforderlich? Dieser Frage ging der Ausschuss für Hoch- und Tiefbau während seiner jüngsten Sitzung nach.

Auf Empfehlung der Verwaltung sah der Beschlussvorschlag die Einrichtung einer Querungshilfe an der viel befahrenen Landesstraße 870 vor. Diese könnte dann in einem Rutsch mit dem Bau einer ZUH entstehen.

Anders sah das CDU-Ratsherr Malte Schröder. Seine Fraktion werde diesem Vorschlag nicht folgen. Zum einen seien in der einen Richtung am Kreisel und in der anderen Richtung am Getränkemarkt bereits Querungshilfen installiert. Zum anderen hätte bereits im Jahr 2010 die Kostenschätzung für eine Querung an der Ortsdurchfahrt 60 000 Euro betragen.

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„Diese Summe liegt heute sicher dreimal so hoch“, mutmaßte Schröder. Sein Vorschlag: Wenn die ZUH erst einmal gebaut ist, schauen, ob es an dieser Stelle überhaupt Probleme für die Fahrgäste gebe, die aus dem großen Wohngebiet auf der anderen Seite der Oldenburger Straße herüberkämen. Ähnlich sah es Hans-Peter Fitzek (Die Linke): „Lasst uns die Querung dann bauen, wenn der Bedarf da ist.“

Jochen Hillenstedt (Grüne) warf die Frage auf, ob nicht vielleicht eine Ampel an dieser Stelle besser sei. Darauf ergriff Bauamtsleiter Frank Speckmann das Wort: „Für eine Ampel müssen bestimmte Querungszahlen erreicht werden, die nachzuweisen sind. Da kommen wir nicht ansatzweise in diesen Bereich.“ Genehmigungsbehörde für eine Ampel an einer Landesstraße ist der Kreis.

Auch die SPD-Fraktion habe bereits an eine Ampel gedacht, so Werner Wulf. Er stellte deshalb den Antrag, das Aufstellen einer Ampelanlage mit zu prüfen. Nachdem der Wunsch nach einer Querungshilfe Süd knapp mit fünf Ja- und vier Nein-Stimmen bei zwei Enthaltungen entsprochen wurde, stimmte eine knapp Mehrheit außerdem dafür, auch noch die Ampel-Variante prüfen zu lassen.

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Marén Bettmann Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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