Wardenburg /Landkreis Die aktuellen Beschlüsse des Haushaltsausschusses zum Bundeshaushalt 2020 beinhalten unter anderem gute Nachrichten für das Technische Hilfswerk (THW). Denn die Mittel für die deutsche Zivil- und Katastrophenschutzorganisation des Bundes sollen erhöht werden, wovon auch die einzelnen Ortsgruppen profitieren.

„Mit den Geldern aus dem Bund wird konkret die Arbeit des THW vor Ort gestärkt, wie man zum Beispiel auch an dem Neubau am Standort Hude-Bookholzberg sehen kann“, so die CDU-Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelüschen. Die Ahlhornerin hatte in Berlin bei Gesprächen mit Vertretern der Region, unter anderem im Rahmen der Veranstaltung „MdB trifft THW – Sicherheit im Blick“, positive Reaktionen auf die Mittelerhöhung bekommen.

Heraufsetzen will der Bund zum Beispiel die Selbstbewirtschaftungsmittel um 6,68 Millionen Euro. Bei 668 Ortsverbänden bedeutet das jährlich durchschnittlich 10 000 Euro mehr für jeden Ortsverband, wobei die konkrete Aufteilung vom Landesverband, der Helferzahl und der Fahrzeugausstattung abhängt.

Wie hoch die Summe konkret für das THW Wardenburg ausfällt, diese Zahl hat Enno Lankenau, stellvertretender Ortsbeauftragter, jedoch noch nicht. Während Fahrzeuge, technisches Gerät oder Mieten über den Bund finanziert werden, können die Ortsgruppen mit ihren Selbstbewirtschaftungsmitteln über alltägliche Ausgaben eigenständig verfügen. „Dazu zählen zum Beispiel Fahrtkosten für die ehrenamtlichen Helfer, Essen und Trinken bei Veranstaltungen, Weihnachtsfeiern oder die Reparatur eines Rasenmähers“, so Lankenau.

Ebenso sollen bis 2023 weitere 34 Millionen Euro für den Ausbau des Beschaffungsprogramms für Notstromaggregate auf den Weg gebracht werden, so dass am Ende jede Ortsgruppe über ein Aggregat verfügt. „Wir haben auch noch kein Notstromaggregat“, weiß der Wardenburger Enno Lankenau. Dabei sei es in kritischen Lagen oftmals sehr wichtig, um Strom gleich vor Ort erzeugen zu können. Wann Wardenburg eines dieser Geräte bekommt, ist noch nicht bekannt.

Auch die bereits in 2019 erhöhten Mittel für die Stärkung der Jugend (290 000 Euro), die erhöhte Aufwandsentschädigung (800 000 Euro) und die Kampagne zur Nachwuchsförderung (3 Mio. Euro) sollen nach Aussage von Astrid Grotelüschen verstetigt werden.

„Durch den Wegfall der Wehrpflicht sind wir auf Zuwachs aus der Jugend angewiesen“, betont Enno Lankenau die Wichtigkeit der Jugendarbeit. Die Wardenburger THW-Jugend besteht aus 26 bis 32 Jugendlichen.

Marén Bettmann Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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