Gemeindeverwaltung
Seit 25 Jahren im Chefsessel

Jubiläum für Martina Noske als Hauptverwaltungsbeamtin. Eine Auszeichnung gab es vom Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund.

Bild: Marén Bettmann
Gratulierten Martina Noske (Mitte) zum Jubiläum: Dr. Marco Trips (re.), Alice Gerken (li.) sowie weitere Mitglieder des Hauptarbeitskreises des Landkreises Oldenburg im NSGB.Bild: Marén Bettmann
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Wardenburg „Sehr geehrte Frau N., ich bin mir nicht sicher, ob ich Ihren Namen überhaupt nennen darf“, scherzte Dr. Marco Trips angesichts der strengen, seit Mai geltenden Datenschutzgrundverordnung. Doch der Präsident des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes (NSGB) hatte sehr wohl die Erlaubnis von Wardenburgs Bürgermeisterin Martina Noske, ihren Namen in aller Öffentlichkeit zu erwähnen. Schließlich stand am Montagnachmittag im Wardenburger Hof eine Auszeichnung an, die längst nicht jedem Bürgermeister zuteil wird.

Für 25 Jahre als Hauptverwaltungsbeamtin der Gemeinde Wardenburg überreichte Trips die Goldene Ehrennadel des NSGB samt Urkunde an die Wardenburger Verwaltungschefin. Als Rahmen dazu nutzte Trips die Sitzung des Hauptarbeitskreises des Kreisverbandes Oldenburg im NSGB.

Marco Trips beschrieb Martina Noske als engagierte Verfechterin der kommunalen Interessen, die nicht immer mitlaufe, sondern auch mal gerne dagegen argumentiere, „aber nicht unangenehm, sondern immer freundlich, fröhlich und auch aufbauend und motivierend“. Noske zeichne sich durch kontinuierliche Sacharbeit aus. „Sie ist jemand, der am Ball bleibt“, hob Trips hervor, der mit Noske im Präsidium des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes zusammenarbeitet, denn die Wardenburgerin ist eine der vier Vizepräsidenten.

Auch die Vorsitzende des NSGB-Kreisverbandes, Ganderkesees Bürgermeisterin Alice Gerken, hatte für ihre Amtskollegin lobende Worte: „Ich habe dich schätzen gelernt als Vermittelnde, bei der die Sachthemen im Mittelpunkt stehen und die eigene Interessen auch mal zurückstellt.“ Gerken erinnerte sich zurück an das Jahr 2005, in dem Noske erstmals als Bürgermeister-Kandidatin gegen fünf Männer angetreten war und sich erfolgreich durchsetzte. Im Namen des Kreisverbandes überreichte Gerken einen Gutschein für eine Übernachtung auf der Insel Langeoog („Wir haben als Gemeinden zusammengelegt“).

„Sie haben mich wirklich treffend beschrieben“, bedankte sich die Jubilarin bei Marco Trips. „Wer mich kennt, weiß, dass ich gerne diskutiere und nicht alles durchwinke.“ Nach wie vor mache sie ihre Arbeit „mit viel Herzblut“, sagte Noske über sich selbst. Aufgrund der Tatsache, dass sie in der Landkreis-Runde der Hauptverwaltungsbeamten am längsten im Amt sei, habe sie mittlerweile den Spitznamen „Dino“ (Kurzform für Dinosaurier). „Ich bin gerne euer Dino und danke euch, dass ihr mich als Seniorein in eurer Runde immer noch mittragt“, scherzte die 58-Jährige.

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