Wardenburg Die Bürgermeisterwahl im kommenden Jahr rückt immer weiter in den Fokus der Kommunalpolitik. Bisher noch parteiintern wird in den Ortsverbänden diskutiert. Die wichtigste Frage: Stellt man einen eigenen Kandidaten – respektive Kandidatin – auf, unterstützt man einen potenziellen Bewerber einer anderen Partei oder die jetzige Amtsinhaberin Martina Noske?

„Wir beraten derzeit noch in den Gremien“, hält sich der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes, Armin Köpke, noch bedeckt. Sehr viel klarer äußert sich Eckhardt Hildebrandt von der Ratsfraktion FWG/Die Linke: „Wir sind für eine Ausschreibung und sind überzeugt, dass man sich auf einen Kandidaten einigen könnte.“ Wichtig sei es, sich rechtzeitig um einen Kandidaten zu bemühen. Er zeigt sich optimistisch: „Wir werden einen geeigneten Bewerber finden“, ist er überzeugt. Seiner Meinung nach „stehen alle Zeichen auf Erneuerung“. Hildebrandt hatte bereits mehrfach in den Ratssitzungen darum gebeten, dass Bürgermeisterin Noske bekanntgeben möge, ob sie Ambitionen auf eine weitere Amtszeit habe. Bisher hat sie sich dazu noch nicht geäußert.

Auch die FDP steht der Suche nach potenziellen Kandidaten offen gegenüber: „Wir würden es begrüßen, wenn die Bürger eine echte Wahl hätten“, sagt Frank Freese. „Derzeit sind wir im FDP-Ortsverband noch in Gesprächen – konkret werden wir uns deshalb erst im Oktober positionieren.“ Die FDP hat vor knapp zwei Wochen einen Antrag an die Verwaltung gestellt, die Bürgermeisterwahl zusammen mit der Europawahl Ende Mai 2019 zu terminieren.

Die Wardenburger Grünen wollen für die Bürgermeisterwahl 2019 keinen eigenen Kandidaten aufstellen. Darauf haben sich die Mitglieder des Ortsverbandes in ihrer Mitgliederversammlung geeinigt. Die Zielrichtung der Grünen formuliert Fraktionsvorsitzender Detlef Bollmann so: „Wir wollen den Ort lebenswert erhalten und im Sinne ökologischer, ökonomischer und sozialer Nachhaltigkeit gestalten und arbeiten gern mit jedem zusammen, der diese Ziele teilt.“

Anfang der Woche hatte die SPD angekündigt, gern einen eigenen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl stellen zu wollen. Bisher habe jedoch aus den eigenen Reihen noch niemand Interesse bekundet.

Anke Brockmeyer Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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