Sage /Haast Sogar das „militärische Grundstraßennetz der Bundesrepublik“ war zu bedenken, wie Bärbel Wilke-Seeger vom Arbeitskreis Dorferneuerung Sage/Sage-Haast erwähnte. „Das war gar nicht so einfach“, erzählte sie bei der offiziellen Einweihung der neuen Querungshilfe vor der Gaststätte Haaster Krug (Otte) in Sage-Haast über den langen Weg bis zur Realisierung des Projektes der Dorferneuerung. Im Kreis geladener Gäste schnitten Bürgermeister Thorsten Schmidtke und der Vorsitzende des Arbeitskreises, Hans Schillmüller, das rot-weiße Band durch und gaben damit den seit längerem fertigen Fahrbahnteiler innerhalb der Garreler Straße (Landesstraße 871) offiziell frei.

Von einer „intensiven Planung und vielen Gesprächen“ sprach der Bürgermeister in einer kurzen Begrüßung. Tatsächlich ist die Chronik dieser Baumaßnahme beachtlich lang. Schon 2010 hatte sich der Arbeitskreis Dorferneuerung für den Fahrbahnteiler ausgesprochen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und den Ortseingang zu verschönern.

Doch der Bereich liegt außerhalb der Ortsdurchfahrt, was es nicht einfacher machte. Somit war eine enge Abstimmung mit dem Landkreis Oldenburg – als Verkehrsbehörde – und der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr – als Straßenbaulastträger – nötig. Die Behörden unterstützten das Vorhaben, bei einer Landesstraße keine Selbstverständlichkeit. Der Kreis verzichtete gar auf eine Planfestellung, was die Umsetzung beschleunigte.

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Nach zahlreichen „Feinabstimmungen“, so die Gemeindeverwaltung, und einem Sicherheitsaudit fiel im September 2012 im Verwaltungsausschuss der Gemeinde der Beschluss, den Bau umzusetzen.

Im August 2013 folgte der Förderantrag beim Amt für Landentwicklung, am Donnerstag durch Dana Neumann vertreten. Er war Ende 2013 von Erfolg gekrönt. Von den Gesamtkosten von 190 000 Euro übernahm das Land Niedersachsen fast 79 000 Euro als Zuschuss. „Hier ist ein wichtiger Beitrag für die Verkehrssicherheit und die nachhaltige Verschönerung des Ortsbildes in Sage-Haast geleistet worden“, freute sich Bürgermeister Schmidtke.

Neben dem Fahrbahnteiler wurden auch der Fuß- und Radweg verlegt, die Einmündungen Blanken Schlatt und Schwalbenweg in die Garreler Straße umgestaltet sowie das Buswartehaus und der Platz für Sammelcontainer neu angelegt. Der Vorsitzender des Arbeitskreises, Hans Schillmüller, sage immer, es müsse Nachhaltiges gemacht werden, „wovon Kinder und Enkel etwas haben“, sagte Bärbel Wilke-Seeger. „Das ist hier gelungen“, so ihr Fazit über den Fahrbahnteiler.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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