Wardenburg 117 Flüchtlinge, Asylbewerber und Asylberechtigte leben derzeit in der Gemeinde Wardenburg. Bis Ende Januar 2016 ist die Aufnahme von 97 weiteren 97 Flüchtlinge angekündigt. Wie die Gemeinde nun mitteilte, gibt es überdies erste Ankündigungen, dass die Quote sich für den nachfolgenden Zeitraum nochmals verdoppeln wird. Was bedeutet das nun für die Gemeinde Wardenburg? Die Verwaltung ist nach wie vor bestrebt, Flüchtlinge dezentral in Wohnungen unterzubringen.

Mangel an Wohnplätzen

Doch das stellt die Verwaltung vor Probleme: Derzeit stehen noch nicht genügend Wohnplätze zur Verfügung, um allein die bis Ende Januar angekündigten Flüchtlinge aufzunehmen.

Deshalb muss sich die Gemeinde darauf einstellen, Notunterkünfte vorzubereiten. „Wegen des bevorstehenden Winters können diese nicht einfach aus Zelten bestehen“, heißt es seitens der Gemeinde. Neben der Anmietung von Räumlichkeiten müssen deshalb gemeindeeigene Gebäude – wie Freizeitstätten und Dorfgemeinschaftshäuser – für die Unterbringung genutzt werden: „Diese Entscheidung fällt der Gemeinde nicht leicht, besonders weil Freizeitangebote verlegt werden müssen.“

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Auch Ferienwohnungen oder gewerbliche Räume, die umgenutzt werden könnten, werden gesucht, um die Flüchtlinge unterzubringen. Dabei heißt es weiter: „Die Schaffung von Wohnplätzen durch die Anmietung von Wohnraum hat Vorrang vor Notunterkünften. Deshalb sollen diese Notunterkünfte auch nur genutzt werden, wenn kein Wohnraum zur Verfügung steht.“

Trotz aller Einschränkungen sei es Ziel der Gemeinde, die Angebote wie Bücherei, Jugendarbeit, Seniorenarbeit und Kultur weiterhin anbieten zu können.

Ehrenamtlicher Einsatz

Zur Entlastung tragen die ehrenamtlichen Helfer mit ihrer wertvollen Arbeit bei: Viele Bürgerinnen und Bürger haben sich schon bei der Gemeinde gemeldet, bilanziert die Gemeinde Wardenburg. Ein erstes Treffen der künftigen Flüchtlingsbegleiter ist bereits veranstaltet worden. Weiteren Bedarf wird demnächst vor allem bei der Essensausgabe in den künftigen Notunterkünften benötigt.


  www.wardenburg.de/aktuelles/fluechtlinge-in-der-gemeinde-wardenburg.html 
Evelyn Eveslage Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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