Betrifft: „Bedarf an Betreuungsplätzen wächst weiter“, (NWZ vom 17. Juni)

„Die Fantasielosigkeit beim Wegorganisieren der kleinsten Kinder kennt keine Grenzen, weil ganz einfach die Kenntnisse über die existenziellen Bedürfnisse dieser vorsprachlichen kleinen Wesen bei Politiker/innen und vielen Eltern fehlen. Die von der Frauenministerin ständig wiederholten falschen Aussagen über die Bildung schon der Kleinsten in den Krippen haben nur den Zweck, die Eltern zu beruhigen und den Arbeitgebern zuzuarbeiten. Wie sollen Wirtschaft und Politik verstehen, was kleine Kinder wirklich brauchen? Informationen darüber lehnen sie vehement ab und diese würden sie ja auch nur beunruhigen. Stattdessen loben sie sich selbst damit, dass sie mit dem weiteren Ausbau der Krippenplätze immer familienfreundlicher werden – leider aber nicht kinderfreundlicher, auch wenn die Kinderrechte jetzt ins Grundgesetz sollen. Auch diese Aktion zeigt, wie wenig die Politik von Kindern versteht. Der Mensch ist eben nicht schlau genug für dieses Leben.“

Dr. Erika Butzmann Wildeshausen

Betrifft: „Damit Altenpfleger mehr Lohn bekommen“, (NWZ vom 17. Juni)

Diskussion über Werksverträge, Leiharbeit und geringfügig Beschäftigte versprochen, Teilnahme an der Verleihungszeremonie zu Ehren von Evelyn Goosmann bekommen.

Als Partei der Mogelpackungen hat sich die SPD ja bekanntlich seit vielen Jahren profiliert und Hubertus Heil schlug dann ja auch „einen großen Bogen“ um dieses explosive Thema. Und keiner der Gäste hat nachgefragt? Die Begriffe „mafiöse Strukturen“ oder „kriminelle Vereinigung“ werden immer häufiger im Zusammenhang unter anderem mit der Beschäftigung und gleichzeitigen Ausbeutung der Ärmsten der Armen auch in der hiesigen Fleischindustrie genannt. Drückte sich Heil etwa vor der Übermacht der Branche, weil laut Prälat Peter Kossen der Arm von Wesjohann in die Justiz sehr lang ist?

Dabei hat Heil strafrechtlich nichts zu fürchten. Der § 129 StGB stellt ausdrücklich politische Parteien bei der Bildung einer kriminellen Vereinigung straffrei. Dennoch hat er sich für „den großen Bogen“ um dieses Thema entschieden und bestenfalls Placebo geliefert und den Weg in die politische Bedeutungslosigkeit der SPD fortgesetzt.

Wilfried Papenhusen Wildeshausen

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