Ostrittrum /Dötlingen Gute Nachricht für die Ortschaften Ostrittrum, Grad, Geveshausen, Wehe und Rhade: Das Dorferneuerungsprogramm ist jetzt bis 31. Dezember 2021 verlängert worden. Damit ist das Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems einem entsprechenden Antrag der Gemeinde Dötlingen gefolgt. Ursprünglich war das Förderprogramm für die fünf Bauerschaften nur für den Zeitraum von 2013 bis Ende 2019 genehmigt worden.

Öffentliche Projekte

„Im Laufe der vergangenen Jahre konnten zahlreiche private und öffentliche Dorfentwicklungsmaßnahmen bewilligt und erfolgreich umgesetzt werden“, heißt es in einer Mitteilung aus dem Neerstedter Rathaus. Die Neugestaltung des Dorfplatzes in Ostrittrum zählte zu den aufwendigsten Projekten. Doch noch steht einiges auf der Wunschliste der Gemeinde, was einst bei der Aufstellung des Dorferneuerungsplans mit hoher Priorität versehen worden war. Dazu zählt der rund 115 000 Euro teure Radrundwanderweg, der alle an der Dorferneuerung beteiligten Orte verbinden würde, wie Ulrike Hollmann von der Gemeindeverwaltung berichtet. Hier werde ein erneuter Anlauf auf Fördermittel aus der Dorferneuerung unternommen, ansonsten folge ein Antrag bei Leader, so Hollmann.

Weitere öffentliche Projekte sind die Sanierung der Rittrumer Straße in Ostrittrum, die Erneuerung des Dachs der Wassermühle Ostrittrum, die Überdachung des Grillplatzes bei der Wassermühle und die Erweiterung des Vereinsheims in Grad um einen kleinen Anbau. Dabei gilt: Alles hängt von der Bewilligung der Förderanträge sowie den finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde Dötlingen ab. „Natürlich wollen wir so viel wie möglich umsetzen“, meint Hollmann.

Private Vorhaben

Von der Verlängerung des Förderzeitraums bis Ende 2021 können auch die Bürgerinnen und Bürger profitieren. Sie haben jetzt weiter die Chance, für Maßnahmen an ortsbildprägenden Gebäuden und Grundstücken einen 30-prozentigen Zuschuss zu erhalten. Hatte es in den ersten Jahren einen regelrechten „Hype“ gegeben, trudelten zuletzt nur noch wenige Anträge ein, so Hollmann. Insgesamt 50 bis 60 private Projekte habe es bisher gegeben. Zumeist ging es um den Austausch von Fenstern und Türen sowie die Erneuerung von Dächern und Fassaden. Aber auch andere Maßnahmen, wie die Umwandlung von Ställen in Ferienwohnungen, wurden gefördert. Wer bisher sein Projekt noch nicht angepackt habe, könne jetzt die Chance bis 2021 nutzen, betont Hollmann. Eine weitere Verlängerung ist ausgeschlossen.

Ansprechpartnerin im Neerstedter Rathaus für die Dorferneuerung ist Hollmann, Telefon   0 44 32/95 01 33. Eine kostenlose Beratung im Vorfeld kann über das Oldenburger Büro NWP, Katrin Schöß, Telefon   04 41/9 71 74 85, vereinbart werden. Beim Amt für regionale Landesentwicklung ist Dana Neumann, Telefon   04 41/9 21 51 33, zuständig.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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