Oberlethe Monatelang ließ die Oberletherinnen und Oberlether eine Frage nicht los: Muss der Bürgerverein auf der nächsten Jahreshauptversammlung aufgelöst werden, weil sich kein Vorstand findet? Entsprechend groß war nun die Beteiligung an der Jahreshauptversammlung.

Marianne Ulken, seit 18 Jahren Vorsitzende des Bürgervereins, hatte schon vor sechs Jahren erklärt, dass sie als Vorsitzende aufhören möchte. Nachdem sie vor drei Jahren die Aufgabe noch einmal übernahm, weil sich niemand anderes zur Verfügung stellte, hatte sie für 2019 aufgrund weiterer Ämter definitiv das Ende ihres Vorsitzes angekündigt. Ein Nachfolger meldete sich dennoch nicht. Der restliche Vorstand hatte erklärt, nur weitermachen zu wollen, wenn ein neuer Vorsitzender gewählt werde.

Mit dieser Bürde wurde nun die Jahreshauptversammlung eröffnet. Mit einer bewegenden Rede bedankte sich Marianne Ulken bei den Mitgliedern des Vorstandes, dem Festausschuss und den vielen Helferinnen und Helfern. Gleichzeitig wurde mit ihrer Rede deutlich, was in Oberlethe in Zukunft fehlen würde, wenn der Bürgerverein aufgelöst werden müsste. Denn die Reihe der Veranstaltungen im vergangenen Jahr war lang – darunter etwa der Theaterabend, die Osterfeier oder die Teilnahme an der Aktion „Unser Dorf hat Zukunft“. Der Bericht des Kassenwartes Helmut Döhmann zeigte auf, dass der Verein solide finanziert ist. Dabei stellte sich heraus, dass bei einer Auflösung des Vereins auch die Finanzierung der Chronik, an der derzeit gearbeitet wird, gefährdet sein könnte.

Dann wurde es spannend: Die Frage nach Kandidaten für den Vorsitz des Vereins blieb zunächst ohne Resonanz. Marianne Ulken schlug schließlich Jürgen Elsner aus Oberlethe vor. Dieser erklärte seine Bereitschaft zur Kandidatur. Die Erleichterung unter den Vereinsmitgliedern war groß, und mit einem einstimmigen Ergebnis wurde er zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Die Wahl des 1. Vorsitzenden machte dann die Wahl der weiteren Vorstandsmitglieder einfach, denn alle erklärten sich zur Kandidatur bereit und wurden einstimmig gewählt. Stellvertreter bleibt Frank Stolle, Helmut Döhmann wird sich weiterhin um die Finanzen kümmern, die Aufgabe der Schriftführerin übernahm wieder Kerstin Pöpken. Zum Festausschuss gehören Anke Köhne, Holger Vinup, Petra Elsner, Rainer Pargmann und Udo Wöbken.

Der neue Vorstand wird sich in den nächsten Tagen treffen, um die Planungen für das laufende Jahr zu besprechen. Es ist zu erwarten, dass es in der bewährten Form weitergehen wird.

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