KIRCHHATTEN KIRCHHATTEN/KOS - Am Mittwoch, 15. November, ist es soweit: Der am 10. September neu gewählte Rat der Gemeinde Hatten konstituiert sich. Die öffentliche Sitzung findet ab 17 Uhr im Saal des Rathauses in Kirchhatten statt.

Zuerst werden in der zunächst vom ältesten Ratsherren Herbert Engelmann geleiteten Sitzung die neuen Ratsmitglieder förmlich per Handschlag von Bürgermeisterin Elke Szepanski verpflichtet. Danach ist der Sitzverlust von Guido Zech festzustellen, der sein Mandat nicht antreten will. An seine Stelle nachrücken wird für die SPD Dr. Heike Burghardt.

Im weiteren Verlauf wird eine Ratsvorsitzende oder ein -vorsitzender gewählt. Danach soll eine Geschäftsordnung beschlossen und Stellvertreter für den Ratsvorsitz gewählt werden. Die Bildung des Verwaltungausschusses folgt als nächstes. Abweichend von der Gemeindeordnung werden acht statt sechs Beigeordnete zugelassen: fünf von der SPD/FDP-Gruppe, zwei von der CDU und einer für Bündnis 90/Die Grünen. Die Bürgermeisterin gehört dem Gremium kraft ihres Amtes an. Aus den Reihen der Beigeordneten werden dann die beiden ehrenamtlichen Vize-Bürgermeister gewählt.

Feierlich wird es dann, wenn die von den Hatter Bürgern ins Amt gewählte Elke Szepanski in ihrem Amt als hauptamtliche Bürgermeisterin vereidigt wird.

Im weiteren Verlauf werden die fünf Fachausschüsse des Rates gebildet: der Finanz- und Wirtschaftsausschuss, der Bau- und Planungsausschuss, der Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt, der Schul-, Bildungs- und Kulturausschuss sowie der Sozial-, Ordnungs- und Jugendausschuss.

Alle Gremien sollen elf Ratsmitglieder umfassen. Nach dem so genannten Hare-Niemeyer-Verfahren werden je sieben Sitze auf die SPD/FDP-Gruppe entfallen, je drei auf die CDU, je einer auf die Grünen. Die Vergabe der Ausschuss-Vorsitze erfolgt nach dem so genannten d’Hondtschen Verfahren. Danach werden vier Vorsitze an die Gruppe entfallen, lediglich einer an die CDU.

Danach ist eine ganze Reihe von Delegierten zu wählen, welche die Gemeinde in folgenden Gremien vertreten: in die Kuratorien und Ausschüsse der ev. Kindergärten Sandkrug und Kirchhatten, des Elternselbsthilfekindergartens, des Waldorfkindergartens und des Malteser-Kindergartens, in die Landschaftsversammlung der Oldenburgischen Landschaft, in die drei Partnerschaftskomitees, in den Beirat der Volkshochschule Hatten, in den Kommunalverbund Niedersachsen/Bremen und in den Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund.

Weiter sollen in der Sitzung ein Landschaftsbeauftragter vorgeschlagen und ehrenamtliche Richter für das Oberverwaltungsgericht benannt werden. Am Ende geht es um den Erlass einer Verordnung für einen verkaufsoffenen Sonntag am 26. November in Sandkrug.

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