Einwanderung
Arbeit als Chance für gelungene Integration

Bild: Thore Güldner
Gespräche bei der Staudengärtnerei Schachtschneider (von links): Torben Schachtschneider, Finn Schachtschneider, Dieter Brüggmann (Freiwilligenagentur Wildeshausen), Landtagsabgeordneter Axel Brammer, Dirk Kiefer (Wirtschaftsverband Gartenbau), Bundestagsabgeordnete Susanne Mittag und Jens SchachtschneiderBild: Thore Güldner
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Neerstedt Zu Besuch bei der Firma Schachtschneider in Neerstedt waren jetzt die SPD-Bundestagsabgeordnete Susanne Mittag und der SPD-Landtagsabgeordnete Axel Brammer. Schachtschneider züchtet und vermarktet Stauden für große Pflanzenhändler im norddeutschen Raum. Der Betrieb wird gemeinsam von Jens Schachtschneider und den Söhnen Torben und Finn Schachtschneider geführt, die wesentliche Teile eigenverantwortlich leiten.

Neben einem kurzen Einblick in die alltägliche Arbeit des Betriebes lag der Fokus des Besuches der Abgeordneten auf der Integration von Geflüchteten in den deutschen Arbeitsmarkt, heißt es in einer Pressemitteilung der SPD-Bundestagsabgeordneten.

Jens Schachtschneider machte deutlich, dass die Herausforderungen des demografischen Wandels ernst genommen werden müssen. Seiner Meinung nach könne es nur sinnvoll sein, Geflüchtete als Fachkräfte auszubilden. Dabei berichtete der Unternehmer von den Erfahrungen mit Geflüchteten als Mitarbeiter. Aktuell beschäftigt Schachtschneider in Neerstedt zwei sudanesische Flüchtlinge, mit denen durchweg positive Erfahrungen gemacht wurden. „Die jungen Männer sind ein Beispiel für gelungene Integration. Gut ausgebildete und arbeitswillige Geflüchtete müssen unbedingt eine langfristige Bleibeperspektive in Deutschland bekommen“, so Schachtschneider. Damit sprach er den im Moment „heiß diskutierten sogenannten Spurwechsel in der deutschen Migrationspolitik“ an.

Den Abgeordneten gab Schachtschneider mit auf den Weg, die richtigen Rahmenbedingungen dafür zu geben, Menschen mit Fluchthintergrund schnellstmöglich in Arbeit zu bringen. „Mit Arbeit kann die Integration von Menschen am besten gelingen“, so der Neerstedter.

Die Abgeordneten unterstützten diese Aussage. Susanne Mittag wies darauf hin, dass die SPD bereits seit Jahren die Umsetzung eines Einwanderungsgesetzes fordere. „Dieses Jahr sollen wir es noch bekommen“, meinte sie. Damit könnten Menschen auf legalem Wege nach Deutschland einreisen, um entsprechend ihrer Qualifikationen einen Arbeitsplatz zu finden.

Susanne Mittag: „Wir verhindern damit, dass dringend benötigte qualifizierte Arbeitskräfte nur über das Asylrecht einwandern können. Durch ein echtes Einwanderungsgesetz können Menschen entsprechend ihrer Qualifikationen unmittelbar eingesetzt werden.“

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