Neerstedt Bei einer Gegenstimme der Grünen hat der Bauausschuss der Gemeinde Dötlingen während der Sitzung am Donnerstag im Neerstedter Rathaus dem Bebauungsplan Nummer 85 „Geveshauser Höhe“ zugestimmt.

Auf dem ersten von insgesamt drei Abschnitten im Westen von Neerstedt sollen auf einer Fläche von 3,7 Hektar 23 Einfamilien-, 16 Doppel-, zehn Ketten- und vier Mehrfamilienhäuser entstehen. Rund 0,5 Hektar sind als Gemeinbedarfsfläche ausgewiesen.

Gabriele Roggenthien (Grüne) zeigte sich überrascht über die detaillierte Planung, dadurch würden sich weitere Detailfragen ergeben. Ihr Antrag: Die Entscheidung über den Beschlussvorschlag wird zurückgestellt und die Fraktionen gehen in die Beratungen, um Vorstellungen und Wünsche für den B-Plan zusammenzutragen. Diesen Antrag lehnte der Ausschuss bei einer Zustimmung ab. Sowohl Bürgermeister Ralf Spille als auch Bauamtsleiter Uwe Kläner wiesen darauf hin, dass Anregungen für Änderungen nach wie vor eingebracht werden könnten. Die Bauwilligen sollten sich „austoben“ – „wir können und sollten Freiräume schaffen“, meinte Spille. Das dürfte vor allem bei der FDP-Fraktion für Zustimmung sorgen: Sie fordert, dass die Gestaltungssatzung in Neerstedt überarbeitet wird, damit die Bauherren mehr Gestaltungsfreiheit erhalten.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Bei zwei Enthaltungen von SPD und Grüne wurde der Antrag vom Ausschussvorsitzenden Gernot Kuhlmann (CDU) angenommen. Er forderte, dass der Zusatz für die Bauherren, sie dürften maximal fünf Prozent des Grundstücks als Schottergarten anlegen, aus der Bauvorschrift verschwindet. Stattdessen solle festgeschrieben werden, dass auf einem Prozent der Fläche eine Blühfläche angelegt werden soll. Die Idee sei zu pauschal, fand Roggenthien.

Dass das Wohngebiet letztlich womöglich kein einheitliches Bild ergebe, weil auf 20 bis 30 Jahre gesehen jede Siedlung „das Gesicht ihrer Zeit“ hätte, merkte Beate Wilke (CDU) an. Mit jedem neuen Bebauungsplan seien neue Entwicklungen möglich, antwortete Kläner, dass das Gebiet nicht zwingend „homogen“ sein müsse.

NWZ-Immo.de
Mieten oder kaufen, Wohnung oder Haus, Gewerbe oder Grundstück?

Verena Sieling Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.