Wildeshausen Mit verändertem Vorstand und zahlreichen geehrten langjährigen Mitgliedern endete die Jahreshauptversammlung des CDU Stadtverbandes Wildeshausen am Mittwochabend in der Gaststätte Wolters, Huntetor 5, in Wildeshausen.

In offener Wahl erhielt Wolfgang Sasse einstimmig erneut das Votum als Vorsitzender. Wahlleiter Dr. Volker Pickart dazu: „Du stehst oft im Feuer, hältst das aber sehr gut aus.“

Eine Veränderung gab es auf dem doppelt besetzten und gleichberechtigten Stellvertreter-Posten. Maren Goedeke kandidierte auf eigenen Wunsch nicht erneut. Für sie erhielt Günter Lübke das Vertrauen. Wiedergewählt wurde zudem Stefan Brors.

Ebenfalls für eine weitere Periode wiedergewählt wurde Schatzmeister Christian Gebhardt. Neue Beisitzer sind Maren Goedeke, Hermann Körner, Marcel Malik und Nizmiye Acar.

Vor der Ehrung der langjährigen Parteimitglieder bedankte sich Sasse bei Volker Pickart für sein Einbringen zum Wohle des Stadtverbandes. Ebenso bei Lothar Klawonn, der von 1982 bis 2013 Schatzmeister gewesen war.

Für seine 45 Jahre währende Parteizugehörigkeit erhielt Benno Hentemann die Ehrenurkunde und Glückwünsche – auch vom Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Ansgar Focke.

Auf 40 Jahre in der CDU bringt es Friedrich Ahlers, 35 Jahre sind es bei Marianne Gerdes und 30 Jahre bei Hermann Visser.

In seinem Jahresbericht ging Sasse auf die gute Zusammenarbeit mit der Senioren-Union ein, aber auch auf die Frauen-Union und die ins Leben gerufene Junge Union in der Stadt.

Ansgar Focke berichtete aus dem Landtag unter anderem über die Schulpolitik. „Das neue Schulgesetz kommt zum 1. Juli.“ In diesem Zusammenhang ging Focke auch auf die IGS Wardenburg ein. Die CDU sieht die IGS weiter als ergänzende Schulform an und nicht als gesetzliche Schule, die dann für die Eltern keine Wahlmöglichkeiten zu lassen würde.

„Hier wird ideologische Politik im Galopp gemacht. Für uns im Landkreis bedeutet das, am 30. Juni im Kreisschulausschuss darüber abzustimmen, ob das Wahlrecht für die Eltern erhalten bleibt und keine Zwangsbeschulung erfolgt“, so Focke.

Ferner sprach er die Flüchtlingsproblematik an. Es könne nicht alles auf den Kommunen abgeladen werden. „Wir brauchen eine entsprechende finanzielle Ausstattung. Zweitens eine behutsame Flüchtlings-Sozialarbeit und drittens eine Beschränkung auf Menschen die tatsächlich durch Verfolgung und Krieg Hilfe benötigen“, und weiter: „ Wenn nicht wir als CDU, wer sollte es sonst aussprechen, dass wir nicht alle aufnehmen können, wohl aber mit Projekten vor Ort helfen können.“

Schließlich lobte Focke die Arbeit der CDU-Ratsfraktion in Team-Führung. Ein Modell, das er schon in anderen Gemeinden als beispielhaft angeführt habe.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.