Streekermoor Wie sieht die Zukunft der konventionellen Landwirtschaft aus? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion, die jetzt im Hotel Ripken in Streekermoor stattgefunden hat. 120 Gäste waren anwesend, mehr als drei Stunden wurde diskutiert. Organisiert hatte die Veranstaltung der Verein Plus (Politik, Leben, Umwelt, Sicherheit). Das Ziel des Vereins ist es, Bürgerinnen und Bürger mit Politikerinnen und Politikern ins Gespräch zu bringen.

Zunächst hielt Markus Penning vom OOWV einen Fachvortrag über den Zustand des Grund- und Trinkwassers in der Region. In der nachfolgenden Podiumsdiskussion, geleitet von Julian Maskow und Christoph Mildner, nahmen die sechs eingeladenen Vertreterinnen und Vertreter von AfD, CDU, FDP, Grünen, Linken und SPD ausführlich Stellung zur Problematik und skizzierten ihre Vorstellungen von einer zukunftsorientierten Landwirtschaft in Norddeutschland – dabei ging es zum Teil sehr kontrovers und auch emotional zu. Gemeinsam war allen Parteien, mit Ausnahme der Linken, das klare Bekenntnis zur konventionellen Landwirtschaft. Wie die Zukunft der landwirtschaftlichen Produktion jedoch aussehen kann und wie mit den Folgen umgegangen werden soll, blieb strittig.

Das Besondere am Format der Veranstaltung war, dass es während der Diskussion die Möglichkeit gab, jederzeit Fragen auf vom Plus-Verein bereitgestellten Notizzetteln zu formulieren, die Christoph Mildner auswertete und den Politikerinnen und Politikern auf der Bühne stellte. Währenddessen hatte Julian Maskow auf dem Podium den zeitlichen Ablauf im Auge und leitete die Gäste durch den Abend.

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Im dritten Teil der Veranstaltung ergab sich eine angeregte Diskussion zwischen Publikum und den Landtagsabgeordneten Karl-Heinz Bley (CDU), Axel Brammer (SPD), Christian Dürr (FDP), Hans-Joachim Janßen (Die Grünen) sowie den Kreisverbandsvertretern Vivien Sandt (Die Linke) und Herbert Sobierei (AfD), die erst nach 23.15 Uhr endete.

Ab sofort können Vorschläge für die nächste Veranstaltung gemacht werden, die im Juni folgen soll. Der Verein ist unter plus-verein@gmx.de sowie unter Telefon 0 44 08/80 919 38 erreichbar.

Verena Sieling Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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