Kirchhatten Der SPD-Ortsverein Hatten geht mit einem bis auf wenige Positionen unveränderten Vorstandsteam in das Kommunalwahljahr 2016. Oliver Toth (1. Vorsitzender), Uta Wilms und Gerrit Edelmann (beide stellv. Vorsitzende) bleiben unverändert an der Spitze der Hatter SPD. Neu im Team sind Anke Marien als Schriftführerin und Stefan Lustig als Kassierer.

Martin Erdmann, der 42 Jahre erster Kassierer war, wurde mit großem Dank für seinen langjährigen Einsatz des Ortsvereins zum stellvertretenden Kassierer ernannt. Beisitzer sind nun Dr. Heike Burghardt, Stephan Behrends, Katja Radvan und Henning Schmidt. Die Mitgliederversammlung im Kirchhatter Schützenhof sprach dem Team das volle Vertrauen aus.

Außerdem hat der SPD-Ortsverein bereits über die Kreistagswahlliste abgestimmt – sie wurde einstimmig angenommen – und hat die Delegierten für die Wahlkreisdelegiertenkonferenz des SPD-Unterbezirks Anfang April in Wildeshausen benannt.

„Die SPD in Hatten ist mit diesem Team gut aufgestellt für die Kommunal- und Kreistagswahlen am 11. September 2016“, so das Fazit Oliver Toths, der allen Mitgliedern für die Unterstützung dankte. Für das kommende Jahr kündigte er „ein paar interessante Aktionen“ an.

Der SPD-Ortsverein hat im vorigen Jahr zwei langjährige Mitglieder verloren: Die Versammlung gedachte der verstorbenen Herbert Engelmann und Dagmar Schumacher mit einer Schweigeminute.

Nachdem der SPD-Ortsvereinsvorsitzende seinen Rückblick auf das Jahr 2015 beendet hatte, zeigte sich die Versammlung überaus zufrieden mit dem Resümee. Obwohl kein Wahlkampf angesagt war, hatte der Ortsverein 2015 viel unternommen. Auf großes Interesse sind beispielsweise die Radtouren durch die Gemeinde gestoßen, bei denen Ratsherren die Teilnehmer über neue Baugebiete oder Firmenansiedlungen informierten. Erklärtes Ziel ist es, daran – gerade vor dem Hintergrund der anstehenden Kommunalwahlen am 11. September – anzuknüpfen.

Im Beisein des Bürgermeisters Christian Pundt und nur wenige Tage vom Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee entfernt, erinnerte der alte und neue SPD-Vorsitzende Oliver Toth an die Opfer des Nationalsozialismus von vor 71 Jahren. Am 27. Januar 1945 wurde das Vernichtungslager in Auschwitz durch die Rote Armee befreit. Dass es heute wichtiger denn je ist, an solche Tage und die Opfer der Nationalismus zu erinnern, darüber herrschte breite Zustimmung. Die Anwesenden zeigten sich entsetzt über Frauke Petrys (AfD) Forderung zur zeitweisen Aussetzung von Teilen des Grundgesetzes, um die staatliche Ordnung zu gewährleisten.

Toth: „Die Hatter SPD stützt sich auf die Rechtsstaatsprinzipien als Grundpfeiler der Demokratie und will sich nicht unterkriegen lassen.“ Als Basis wolle man aber auch Kritik an die Bundestagsabgeordneten, z.B. am Bundeswehreinsatz in Syrien oder an der Vorratsdatenspeicherung, weitergeben, verspricht der Vorsitzende.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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