Kirchhatten Die Suche nach Kandidaten für das Ende Oktober vakante Bürgermeisteramt in der Gemeinde Hatten ist ein Stück weitergekommen – zumindest ein kleines. Nachdem mit Katja Radvan (Kirchhatten) und Jan Meiners (Wiemerslande) bereits zwei Bewerber direkt ihre Pläne in dieser Zeitung offengelegt hatten, verstrich am Freitagabend voriger Woche die Bewerbungsfrist der im Hatter Rat vertretenen Parteien, die gemeinsam mehrere geeignete Nachfolger finden wollen. Eine offizielle Nachfrage beim Sprecher dieser Initiative, Stephan Möller (FDP), erbrachte am Montag lediglich die Bestätigung, dass offensichtlich einige Bewerbungen seit einem Aufruf über die NWZ Mitte Januar eingegangen sind: „Wir sind sehr zufrieden mit der großen Zahl der Bewerber“, so Möller wörtlich.

Selbstverständlich wollte die Redaktion, die geholfen hatte, diese Aktion bekanntzumachen, gerne mehr wissen: Wie viele Kandidaten sind es genau, die sich bei den Parteien gemeldet haben? Wie viele davon sind Frauen, wie viele Männer, wie viele leben bereits in der Gemeinde? Welche Altersstruktur haben die Bewerber, und wie hoch ist der Anteil der Interessenten mit Parteibuch? All das bleibt allerdings unbeantwortet, weil sich die beteiligten Parteien laut Möller nicht auf eine gemeinsame Linie einigen konnten. Wohlgemerkt: Durch entsprechende Antworten wären weder Namen noch andere persönliche Daten der Bewerber verfrüht bekanntgegeben worden.

Immerhin sollen alle Kandidaten zeitnah eine Antwort erhalten, ob sie im Rennen sind. Es sei geplant, dass mit geeigneten Bewerbern in parteiübergreifender Runde gesprochen werde, bestätigte Möller. Darüber hinaus stehe es allen Parteien bzw. Wählergruppen offen, alleine die Kandidatensuche fortzusetzen.

Am Sonntag, 12. September, wird in der Gemeinde Hatten im Zuge der Kommunalwahlen 2021 auch ein neuer Bürgermeister gewählt. Fest steht bereits jetzt, dass Amtsinhaber Christian Pundt nicht wieder antreten wird.

Die offizielle Bewerbungsfrist bei Gemeindewahlleiterin Heike Kersting endet am 26. Juli, 18 Uhr. Unabhängige Bewerber müssen bis dahin mindestens 150 Unterstützerstimmen – das Fünffache der Sitze im Gemeinderat – vorlegen. Das gültige Mindestalter für eine Kandidatur beträgt 23 Jahre, das Höchstalter 67 Jahre. Neben der deutschen Staatsbürgerschaft reicht auch die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union aus. Unabhängig davon gilt für alle Bewerber: Sie dürfen nicht aufgrund einer Gerichtsentscheidung von der Wählbarkeit ausgeschlossen sein.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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